7 Schrit­te, um eine Hoch­zeit vor­zu­be­rei­ten, die zu euch passt

7 Schrit­te, um eine Hoch­zeit vor­zu­be­rei­ten, die zu euch passt

In den nächs­ten Mona­ten wer­det ihr vie­le Ent­schei­dun­gen tref­fen müs­sen und zahl­rei­che Optio­nen gegen­ein­an­der abwä­gen. Die­se 7 Punk­te hel­fen, den Über­blick dar­über zu behal­ten, was ihr wirk­lich wollt:

Um eine Hoch­zeit zu pla­nen, die ein­heit­lich wirkt und zu euch passt, wählt ihr am bes­ten zunächst ein Kon­zept, das die gesam­te Hoch­zeit zusam­men­hält. Ein sol­ches The­ma sorgt nicht nur für ein har­mo­ni­sches Gan­zes, son­dern erleich­tert außer­dem eure Hochzeits-Planung erheb­lich. Schon die Suche nach dem Braut­kleid oder die Wahl der Tor­te wer­den euch leich­ter fal­len, wenn ihr bereits einen Stil und eine Stim­mung im Kopf habt, an denen ihr euch ori­en­tie­ren und auf die ihr eure Ent­schei­dun­gen abstim­men könnt.

1.Entwerft eure Traum­hoch­zeit 

In der ers­ten Pha­se eurer Hoch­zeits­pla­nung dürft ihr träu­men – ihr soll­tet es sogar.  Malt euch in Gedan­ken aus, wie eure Traum­hoch­zeit aus­sä­he, ohne an Kos­ten, Pro­ble­me bei der Rea­li­sie­rung oder die Mei­nung ande­rer zu den­ken.

Wie sieht eure Traum­hoch­zeit aus?

  • Groß oder klein (ist jeder anwe­send, den ihr kennt, oder nur nahe Verwandte/Freunde)?
  • Drau­ßen oder drin­nen?
  • Zuhau­se oder woan­ders (in einer euch bekann­ten Stadt, oder an einem ganz neu­en Ort)?
  • Modern, klas­sisch, roman­tisch, vin­ta­ge,…?
  • Extra­va­gant, locker oder etwas dazwi­schen?
  • Früh­ling, Som­mer, Herbst oder Win­ter?

Wich­tig ist erst ein­mal nur, was ihr euch wünscht!

2.Lasst euch inspi­rie­ren

Um her­aus­zu­fin­den, was ihr wollt (und was nicht), nehmt euch ein wenig Zeit und blät­tert durch Braut­ma­ga­zi­ne, lest Blogs oder Bücher und seht euch Hoch­zeits­fo­tos ande­rer Paa­re an. Manch­mal sind es die unwahr­schein­lichs­ten Din­ge, die eure Krea­ti­vi­tät ent­fa­chen – viel­leicht das beson­de­re Design einer Par­fum­fla­sche oder ein kurio­ses Wall­pa­per. Auch Far­ben, Stof­fe, Mate­ria­li­en oder Schmuck­stü­cke kön­nen Ide­en aus­lö­sen.

Sam­melt eure Ein­fäl­le, bas­telt eine Mind­map, um den Über­blick zu behal­ten, und pro­biert aus, wie ver­schie­de­ne Ide­en zusam­men funk­tio­nie­ren könn­ten.

3.Bestimmt den Grad an For­ma­li­tät

Möch­tet ihr eure Hoch­zeit eher extra­va­gant oder locker gestal­ten? Sol­len die Gäs­te sich gemein­sam in schi­cker Gar­de­ro­be zum Essen set­zen? Oder soll es ein locke­res Essen wer­den, mit infor­mel­ler Sitz­ord­nung? Auch das Set­ting kann das Gesamt­bild beein­flus­sen. Von einer Strand­hoch­zeit erwar­tet man in der Regel eine recht ent­spann­te Atmo­sphä­re, wäh­rend ein Ball­saal  klas­sisch ele­gan­te Bil­der her­vor­ruft.

Vor allem jedoch soll­tet ihr eure per­sön­li­chen Inter­es­sen als Paar mit ein­be­zie­hen. Ver­an­stal­tet  ihr ger­ne for­mel­le Dinner-Partys bei euch zuhau­se, fei­ert bis in die Mor­gen­stun­den, oder seid ihr eher für ein ruhi­ges Pick­nick am Pool zu haben? Wofür ihr euch auch ent­schei­det, es soll­te sich in eurer gesam­ten Hoch­zeit wider­spie­geln.

4.Legt euren Stil fest

Je prä­zi­ser ihr eure Wün­sche for­mu­liert und je ein­deu­ti­ger eure Vor­stel­lun­gen sind, des­to leich­ter wird es euch fal­len, Details zu bestim­men und die Infor­ma­tio­nen an ande­re wei­ter­zu­ge­ben. Ver­sucht, das The­ma so eng zu fas­sen wie mög­lich. Statt bei „Schick“, „Sport­lich“ oder „Gla­mou­rös“ ste­hen zu blei­ben, wer­det spe­zi­fi­scher. Ihr könnt bei­spiels­wei­se eine Epo­che, oder eine Lieb­lings­sport­art als The­ma fest­le­gen, doch auch ein Ort, oder ein Hob­by, das euch bei­de ver­bin­det, kön­nen das Kon­zept eurer Hoch­zeit anlei­ten.

Seid krea­tiv, beach­tet jedoch, dass sich nicht alle The­men pro­blem­los mit­ein­an­der ver­knüp­fen las­sen.  Wenn ihr euch eine Mär­chen­hoch­zeit wünscht und euer Part­ner auf Rug­by steht, könn­te es schwer wer­den, die­se bei­den The­men in einem Kon­zept zu ver­ei­nen, ohne ein Durch­ein­an­der zu schaf­fen, das ihr ursprüng­lich ver­mei­den woll­tet. Ver­sucht lie­ber, euch auf ein Kon­zept zu eini­gen, und dabei zu blei­ben.

5.Wählt eure Far­ben

Far­ben ver­bin­den alle Ele­men­te eurer Hoch­zeit, von den Ein­la­dun­gen bis hin zu den Klei­dern  der Braut­jung­fern. Um die gesam­te Hoch­zeit ein­heit­lich zu gestal­ten, wählt mög­lichst eine Haupt­far­be und eine wei­te­re Far­be für Akzen­te oder zwei gleich­wer­ti­ge, kom­ple­men­tä­re Haupt­far­ben (Far­ben, die sich auf dem Farb­kreis gegen­über ste­hen, wie zum Bei­spiel Grün und Pink oder Gelb und Lila). So sorgt ihr für einen ange­neh­men Kon­trast.

Ihr müsst euch aller­dings nicht auf zwei Far­ben beschrän­ken. Neu­tra­le oder metal­lic Far­ben kön­nen eure Palet­te wun­der­bar ergän­zen. Auch ein ana­lo­ges Sche­ma, das drei Far­ben der glei­chen Sei­te des Farb­krei­ses ver­bin­det (bei­spiels­wei­se lila, blau und immer­grün), ist mög­lich. Um euch auf eine Schat­tie­rung fest­zu­le­gen, könnt ihr euch zum Bei­spiel gemein­sam mit eurem Part­ner einen Farb­kreis anse­hen.

6.Erstellt ein Motiv

Ein Motiv ist der letz­te Schliff, der das Gesamt­bild eurer Hoch­zeit zusam­men­hält. Das kann ein Mus­ter, eine Form oder ein Abzei­chen sein, das euren Stil wider­spie­gelt.

Wich­tig ist, dass das Motiv die Stim­mung der Hoch­zeit trifft und nicht fehl am Platz wirkt.  Außer­dem soll­te das Motiv nicht ein­fach über­all ver­teilt auf­tre­ten, son­dern nur an drei oder vier aus­ge­such­ten Plät­zen (der Ein­la­dung oder der Tor­te bei­spiels­wei­se) zu fin­den sein, um zu ver­hin­dern, dass es zusam­men­ge­wür­felt oder gewollt wirkt.

7.Vergesst nicht die Atmo­sphä­re

Denkt wäh­rend der Pla­nung dar­an, dass euer The­ma außer dem Look eurer Hoch­zeit auch die Stim­mung beein­flus­sen kann. Eine Abend-Hochzeit in einem ver­gol­de­ten Ball­saal zum The­ma „20er Jah­re“ kann den Chic-Faktor um eini­ges anhe­ben, wäh­rend eine Fei­er am Strand die Gäs­te dazu ani­mie­ren kann, ihre Schu­he aus­zu­zie­hen und ihr Bier direkt aus der Fla­sche zu trin­ken. Bei­de Vari­an­ten kön­nen sich zu tol­len Hoch­zei­ten ent­wi­ckeln, solan­ge es sich für euch rich­tig anfühlt.

Eure Per­sön­lich­keit soll­te, genau wie eure Lei­den­schaf­ten, wäh­rend eurer Hoch­zeit spür­bar sein, denn sie macht eure Hoch­zeit zu einem ganz beson­de­ren, ein­ma­li­gen Erleb­nis für eure Gäs­te und vor allem für euch selbst.

Ich hof­fe wir kön­nen eure Hoch­zeits­vor­be­rei­tun­gen mit die­sen 7 Schrit­ten erleich­tern und euch hel­fen, die­sen beson­de­ren Tag ein wenig per­sön­li­cher zu gestal­ten.

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