Die Geschich­te des Valen­tins­tags

Die Geschich­te des Valen­tins­tags

Die Geschich­te des Valen­tins­tags. So gut wie jeder kennt den Tag. Die einen zele­brie­ren ihn als einen ganz beson­de­ren Tag und für die ande­ren ist er ein Tag wie jeder ande­re auch. Die Geschich­te des Valen­tins­tags geht weit zurück und erlangt den­noch in den letz­ten Jah­ren hier in Deutsch­land immer mehr an Popu­la­ri­tät. Doch kaum einer weiß war­um der Tag über­haupt so heißt und was er zu bedeu­ten hat. Ich ver­ra­te euch ein paar inter­es­san­te Fak­ten über den Valentine’s Day die ihr so bestimmt noch nicht gewusst habt.

Inter­es­san­te Fak­ten über die Geschich­te des Valen­tins­tags

Die popu­lärs­te Geschich­te über die Ent­ste­hung des Valen­tins­tags ist, dass der römi­sche Kai­ser Clau­di­us Gothi­cus nicht woll­te, dass die römi­schen Män­ner wäh­rend der Kriegs­zeit hei­ra­ten. Bischof Valen­ti­ne war jedoch gegen die For­de­rung des Kai­sers und arran­gier­te somit heim­li­che Hoch­zei­ten. Dar­auf­hin kam Bischof Valen­tin ins Gefäng­nis und wur­de anschlie­ßend hin­ge­rich­tet. Wäh­rend sei­nes Auf­ent­halts im Gefäng­nis schrieb Valen­tin der Toch­ter eines Gefäng­nis­wär­ters Nach­rich­ten und unter­zeich­ne­te die­se mit „von dei­nem Valen­tin“.

Im vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter hieß es, dass das unter­schrei­ben einer Valen­tins­tags­gruß­kar­te Unglück brin­ge.

Vie­le glau­ben, dass das „X“ Sym­bol im Mit­tel­al­ter syn­onym zu einem Kuss stand. Men­schen die ihren Namen nicht schrei­ben konn­ten unter­zeich­ne­ten mit einem X. Das X wur­de anschlie­ßend geküsst um die eige­ne Auf­rich­tig­keit zu bewei­sen. Außer­dem heißt es in der Geschich­te des Valen­tins­tags, dass unver­hei­ra­te­te Frau­en und Mäd­chen im Mit­tel­al­ter am 14. Febru­ar kurio­se Din­ge aßen um anschlie­ßend von ihrem zukünf­ti­gen Ehe­mann zu träu­men.

Die Geschich­te des Valen­tins­tags sieht in Finn­land etwas anders aus, dort ist der 14. Febru­ar unter dem Namen „Ystä­vän­päivä“ bekannt und bedeu­tet über­setzt so viel wie „Freund­schafts­tag“. In Finn­land geht es somit viel mehr dar­um sei­nen Freun­den eine Freu­de zu machen als sei­nem Lie­bes­part­ner.

Im Jahr 1537 bekam die Geschich­te des Valen­tins­tags noch ein wich­ti­ges Merk­mal ver­lie­hen. Eng­lands König Hen­ry der VII ernann­te den 14. Febru­ar offi­zi­ell zum Valen­tins­tag.

In der Geschich­te des Valen­tins­tags wer­den vor­wie­gend rote Rosen ver­schenkt. Rote Rosen gel­ten als Zei­chen der Lie­be, da die Far­be Rot für Roman­tik und tie­fe Gefüh­le steht. Außer­dem heißt es, dass rote Rosen die Lieb­lings­blu­men der römi­schen Göt­tin der Lie­be Venus waren.

Moder­ne Fak­ten über den Valen­tins­tag

Heu­te wird am 14. Febru­ar ger­ne Scho­ko­la­de ver­schenkt. Der Ursprung der Idee kommt aus dem 18. Jahr­hun­dert. Richard Cad­bu­ry stell­te die ers­te Pra­li­nen­box für den Valentine’s Day Ende des 18. Jahr­hun­derts her.

Über 35 Mil­lio­nen Herz­för­mi­ge Ver­pa­ckun­gen gefüllt mit Scho­ko­pra­li­nen wer­den am Valen­tins­tag ver­kauft. Neben Scho­ko­la­de wer­den aber auch sehr ger­ne Blu­men ver­schenkt. 73 % der Män­ner kau­fen am 14. Febru­ar Blu­men. Von den rest­li­chen 27 % Frau­en, die eben­falls Blu­men kau­fen, beschen­ken sich jedoch 15 % selbst.

Basie­rend auf Sta­tis­ti­ken aus dem Ein­zel­han­del, beschen­ken etwa 3 % der Haus­tier­be­sit­zer ihre liebs­ten Vier­bei­ner mit lecker­lies zum Valentine’s Day.

Jähr­lich wer­den welt­weit über eine Mil­li­ar­de Valen­tins­tags­kar­ten ver­schickt und aus­ge­tauscht. Das macht die Valen­tins­tags Kar­te zu der Sai­son­kar­te die am zweit meis­ten ver­schickt wird. Außer­dem erhält die Stadt Vero­na in Ita­li­en jedes Jahr am 14. Febru­ar zum Valen­tins­tag tau­sen­de von Lie­bes­brie­fe an Julia. Denn in Vero­na leb­te das Lie­bes­paar Romeo und Julia, eines der bekann­tes­ten Wer­ke Shake­spears.

Hät­tet ihr das alles gewusst?

Eure Anna ♥

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