Hochzeits- und Brautac­ces­soires

hochzeitsaccessoires

Brautac­ces­soires

Sie sind sich unsi­cher, wel­che Acces­soires Sie kau­fen sol­len, wis­sen nicht, was sie alles zur Hoch­zeit mit­neh­men müs­sen oder brau­chen Hil­fe bei der Schuh­wahl? Wir haben für sie eini­ge Brautac­ces­soire­tipps zusam­men­ge­stellt, die Ihnen den Tag erleich­tern wer­den. Ganz unten fin­den Sie den Link zu unse­rer Pin­te­rest Pinn­wand rund um Brautac­ces­soires.

Schlei­er

Frü­her war der Schlei­er ein Zei­chen von Rein­heit. In Weiß oder spä­ter auch Rot wur­de er bei der Ehe­schlie­ßung getra­gen. Bei der zwei­ten Ehe­schlie­ßung aller­dings nicht.

Heut­zu­ta­ge ist es der Braut selbst über­las­sen ob sie einen Schlei­er trägt oder nicht. Dabei kom­men auch ver­schie­de­ne Model­le zur Aus­wahl. Von Braut­schlei­ern, die übers Gesicht gehen, bis zu Dia­dem­va­ri­an­ten, oder lan­gen Schlei­ern, die man nicht über das Gesicht wirft.

Braut­schmuck

Wie bei jedem ande­ren Out­fit auch soll­te man bei dem Schmuck für das Braut­kleid ganz gen­au dar­auf ach­ten, was zu wel­chem Kleid passt. Schlich­te Klei­der kön­nen mit State­ment­ket­ten, gan­zen Schul­ter­ket­ten, Gür­teln oder ähn­li­chen auf­ge­peppt wer­den. Beim Kauf soll­ten Sie auch ihre Fri­sur berück­sich­ti­gen. Tra­gen Sie die Haa­re offen, sind gro­ße Ohr­rin­ge even­tu­ell gar nicht sicht­bar. Anders­her­um soll­ten sie bei kur­zen oder hoch­ge­steck­ten Haa­ren an Ohr­rin­ge oder Ste­cker den­ken. Wer von vorn­her­ein ein pom­pö­ses und sehr ver­spiel­tes Braut­kleid mit vie­len Details hat, soll­te viel­leicht auf noch detail­lier­te­ren Schmuck ver­zich­ten und auf weni­ger ist mehr set­zen.

Braut­ta­sche

Ob Clut­ch, Han­ge­lenk­beu­tel oder Umhän­ge­täschen, die per­fek­te Beglei­tung für die Braut muss zum Kleid pas­sen. Jedoch soll­te die Tasche nicht zu groß sein, da sie eigent­li­ch nur für Taschen­tü­cher oder wich­ti­gen Klein­krams geeig­net ist. Die wirk­li­ch wich­ti­gen Din­gen, soll­ten Sie der Trau­zeu­gin oder einem fami­liä­ren Gast anver­trau­en. Zu dem Must-Haves der Hand­ta­schen­in­hal­te zäh­len:

  • Taschen­tuch
  • Ersatz­strümp­fe
  • Pflas­ter
  • Sicherheitsnadeln/ Näh­zeug
  • Parfüm/ Deodo­rant
  • Portemonnaie/ Kleingeld/ Kir­chen­kol­lek­te
  • Lippenstift/ Puder
  • Trau­ben­zu­cker
  • Haar­na­del
  • Taschen­spie­gel
  • Lutschbonbon/ Kau­gum­mi
  • Rei­se­zahn­bürs­te
  • Aspi­rin / Medi­ka­ment
  • Han­dy mit wich­ti­gen Tele­fon­num­mern
  • Ersatz­bat­te­ri­en Spei­cher­kar­ten / Akkus
  • Ersatz­schu­he / Zweit­schu­he

 

Braut­schu­he

Die Hoch­zeits­schu­he sind das wich­tigs­te Acces­soire des Tages. Das rich­ti­ge Paar sorgt näm­li­ch dafür, dass alles ohne Beschwer­den abläuft und auch am nächs­ten Tag kei­ne Bla­sen zu sehen sind. Daher ist die rich­ti­ge Pass­form ein abso­lu­tes Muss. Kau­fen Sie ihre Schu­he am bes­ten nach­mit­tags ein, da die Füße im Lau­fe des Tages anschwel­len. Außer­dem scha­det es nicht sie vor­her ordent­li­ch ein­zu­lau­fen, bzw. zu Hau­se im Wohn­zim­mer ab und zu ein paar Schrit­te damit zu gehen.

Der Klas­si­ker unter den Hoch­zeits­schu­hen sind Pumps. In ver­schie­de­nen Far­ben, Weiß oder Creme und mit unter­schied­li­chen Absatz­di­cken las­sen sie sich ohne Pro­ble­me dem Hoch­zeits­kleid anpas­sen. Eben­falls eine gute Idee sind Pumps mit Riem­chen. Vor allem bei kur­zen Klei­dern sind sie ein Hin­gu­cker.

Sexy Sti­let­tos eig­nen sich in die­sem Fall als Hin­gu­cker auch sehr gut, aller­dings soll­te man bereits Erfah­rung mit die­ser Art Schuh haben, da sie doch um eini­ges höher sind als nor­ma­le Pumps.

Für allen das doch zu hoch ist, die aber Bein zei­gen wol­len, gibt es Peep­toes. Hüb­sch lackier­te Fuß­nä­gel eig­nen sich hier übri­gens bes­ser als Strumpf­ho­sen, da man oft die Naht erken­nen kann. Vor allem für Vin­ta­ge Hoch­zei­ten im Rocka­bil­ly Sty­le oder ähn­li­chen sind die­se Schu­he wie gemacht.

Sling­pumps kom­men in allen mög­li­chen Vari­an­ten (Bal­le­ri­na, San­da­le, Sti­let­to…) und sor­gen anders als nor­ma­le Pumps für einen fes­ten Halt, dank des Riem­chens über der Fer­se.

Für alle Bräu­te, die die Nacht durch­tan­zen wol­len eig­nen sich Bal­le­ri­nen wohl am bes­ten. Die fla­chen Schu­he pas­sen meist ohne Pro­ble­me und sind in vie­len ver­schie­de­nen Vari­an­ten erhält­li­ch. Vor allem um den Bräu­ti­gam nicht in Grö­ße zu über­tref­fen sind sie prak­ti­sch.

San­da­len sind für Gar­ten­hoch­zei­ten prak­ti­sch. Lan­ge Absät­ze wür­den hier nur im Grass hän­gen­blei­ben. Außer­dem bie­ten sie Frei­heit für die Füße und einen beque­men Tag ohne Schmer­zen vom Absatz. Für Bräu­te, die fla­che Schu­he gewohnt sind, eine schö­ne Alter­na­ti­ve.

Auch Strand­hoch­zeit sind gut in San­da­len zu absol­vie­ren, beden­ken Sie aller­dings, dass sich Sand öfters mal ver­irrt.

Bräu­te die luf­ti­ge, aber trotz­dem sexy Schu­he suchen, kön­nen auf San­da­let­ten zurück­grei­fen. Die­se hohen offe­nen Schu­he, sind vor allem für das war­me Kli­ma mit ebe­nem Boden gut.

Wenn den­no­ch der gewis­se Schliff fehlt oder sich das per­fek­te Paar nicht fin­den lässt, kann man auch den Schuh mit dem Braut­kleid­stoff über­zie­hen las­sen. Beim Absatz soll­te unbe­dingt auf die Län­ge des Klei­des geach­tet wer­den, da die­se even­tu­ell ange­passt wer­den muss.

Der per­fek­te Schuh soll­te vor­ne Frei­raum bie­ten und hin­ten nicht scheu­ern. Am bes­ten sit­zen Schu­he, die man am trotz Bewe­gung nicht am Fuß spürt. Ob fla­che Soh­len oder hohe Absät­ze soll­te jede Braut selbst ent­schei­den. Aller­dings kann es den Tag rui­nie­ren, soll­ten die Füße durch unge­wohn­te Schu­he zu sehr bean­sprucht wer­den.

Braut­des­sous

Natür­li­ch ist Hoch­zeits­un­ter­wä­sche kein Muss, aber wer tol­le Unter­wä­sche trägt, fühlt sich sexy und ist selbst­be­wuss­ter. Man­che Braut­klei­der erfor­dern sogar spe­zi­el­le Unter­wä­sche, damit sie rich­tig sit­zen, bzw. nicht zu viel Haut zei­gen. Mit schö­ner Spit­ze und tol­len Mus­tern kön­nen vor allem schlich­te Klei­der auf­ge­hüb­scht wer­den.

Aller­dings soll­te man vor­her auch auf die Bequem­lich­keit ach­ten. Ein Kor­sett den gan­zen Tag unter dem Braut­kleid zu tra­gen, kann auf Dau­er und vor allem beim Sit­zen unan­ge­nehm wer­den. Soll­ten Sie damit kei­ne Erfah­rung haben, lie­ber Fin­ger weg und etwas ein­fa­che­res neh­men. Oder wie vie­le ande­re Bräu­te es machen, ein­fach nach der Hoch­zeit die schö­ne Wäsche anzie­hen.

Braut­hand­schu­he & Arm­stul­pen

Beson­ders bei schul­ter­frei­en oder Ärmel­lo­sen Klei­dern bie­ten sich lan­ge Hand­schu­he oder Arm­stul­pen an. Kur­ze Hand­schu­he wer­den zu dem ger­ne bei Vin­ta­ge­klei­dern genutzt und kön­nen dort in allen mög­li­chen Far­ben auf­tre­ten. Für Win­ter­bräu­te emp­feh­len sich Hand­schu­he mit (Kunst)Fell oder Leder zur Erhal­tung der Wär­me.

Strumpf­band

Strumpf­bän­der sind schon fast ein Brauch, was Hoch­zei­ten angeht. Daher gibt es sie in allen mög­li­chen Far­ben und For­men. Häu­fig wird es für den Brauch „Etwas Atles, etwas Neu­es, Etwas geborg­tes, etwas Blau­es…“ genom­men. Eigent­li­ch kommt es jedoch aus dem frü­he­ren Zeit­al­ter, als das Ehe­paar als Beweis ihres Ehe­voll­zugs noch den Blut­fleck auf dem Laken vor­wei­sen mus­s­te. Dies kam aus der Mode und man zeig­te statt­des­sen das Strumpf­band. Heut­zu­ta­ge hat sich das gan­ze abge­wan­delt und der Bräu­ti­gam zieht mit den Hän­den oder Zäh­nen der Braut es wäh­rend der Fei­er aus und wirft es dann in die Men­ge unver­hei­ra­te­ter Män­ner.

Wer sein Strumpf­band für die Hoch­zeits­nacht behal­ten möch­te, kann ein­fach zwei tra­gen. Das zu behal­te­ne soll­te dann wei­ter oben am Bein getra­gen wer­den.