Hoch­zeits­ker­zen

hochzeitskerzen

Hoch­zeits­ker­ze – Die Bedeu­tung

Das Ritu­al der Hoch­zeits­ker­zen steckt vol­ler tie­fer Sym­bo­lik. Das Licht der Ker­zen wird nicht nur mit Wär­me und Gebor­gen­heit ver­bun­den, son­dern noch mit wei­te­ren viel­fäl­ti­gen Bedeu­tun­gen.
Es gibt also gute Grün­de eine Hoch­zeits­ker­ze wäh­rend der Trau­ung in der Kir­che bren­nen zu las­sen.

Die Ker­ze und ihr eigent­li­cher Nut­zen

Häu­fig ver­bin­det man die Zukunft auf­grund der bevor­ste­hen­den Unge­wiss­heit mit Dun­kel­heit. Um die­sen Weg mög­lichst pro­blem­los und sicher meis­tern zu kön­nen, wur­den Men­schen zu beson­de­ren Anläs­sen ger­ne Ker­zen geschenkt. Die­se spen­de­ten Licht und soll­ten des­halb den bevor­ste­hen­den Weg erleuch­ten und somit die Zukunft erleich­tern.
Des­halb ist das Schen­ken einer Ker­ze seit jeher in vie­len Kul­tu­ren und Reli­gio­nen eine bedeu­ten­de Hand­lung, beson­ders inner­halb einer Ver­mäh­lungs­fei­er. Dar­aus ent­wi­ckel­te sich also die heut­zu­ta­ge bekann­te Hoch­zeits­ker­ze.
Auch wenn der Ursprung der Hoch­zeits­ker­ze eher auf prak­ti­schem Wert basiert, so nahm im Lau­fe der Zeit beson­ders die ritu­el­le und sym­bo­li­sche Bedeu­tung zu.

Die Hoch­zeits­ker­ze, ein alter Brauch mit lan­ger Tra­di­ti­on

Hoch­zeits­ker­ze, Trau­ker­ze oder Braut­licht – vie­le Bezeich­nun­gen für einen bekann­ten Hoch­zeits­brauch, der ursprüng­lich aus dem Mit­tel­al­ter stammt. Häu­fig ist das Ent­zün­den einer Hoch­zeits­ker­ze, nicht nur auf­grund des roman­ti­schen Aktes des Braut­paa­res, son­dern viel­mehr wegen sei­ner Bedeu­tung, auch noch heu­te ein belieb­ter Teil einer Hoch­zeit.
Erwäh­nens­wert ist, dass die­ser Brauch beson­ders in der katho­li­schen Kir­che ein fes­ter Bestand­teil auf Hoch­zei­ten ist. Wohin­ge­gen die sym­bo­li­sche Hand­lung der Braut­ker­ze in einer evan­ge­li­schen Trau­ung tra­di­tio­nell nur einen gerin­ge­ren Stel­len­wert hat. Trotz­dem kann sie auf Wunsch natür­lich auch mit ein­be­zo­gen wer­den.

Das Licht, ein Zei­chen der Gegen­wart Chris­ti

Auch im christ­li­chen Glau­ben sind Ker­zen von wich­ti­ger Bedeu­tung. Sie fin­den bei vie­len wich­ti­gen Lebens­ab­schnit­ten Ver­wen­dung, von der Tau­fe bis hin zum Lebens­en­de. Mit ihrer sym­bo­li­schen Bedeu­tung sind sie ein belieb­ter Bestand­teil der Lit­ur­gie. Wie auch das Licht einer Tauf­ker­ze für die Gegen­wart Got­tes steht, so hat es auch die Sel­be Bedeu­tung bei einer Hoch­zeits­ker­ze. Die­se wird in dem Glau­ben ent­zün­det, dass Gott den zukünf­ti­gen Weg des Braut­paa­res beglei­tet und der Bezie­hung Halt und Sicher­heit gibt.

Die Hoch­zeits­ker­ze als Weg­be­glei­ter

Da die Hoch­zeits­ker­ze mehr als nur eine ein­fa­che Ker­ze ist, son­dern eine wich­ti­ge Bedeu­tung hat, soll­te sie auch mehr als nur ein­mal bren­nen. Im Lau­fe der gemein­sa­men Lebens­jah­re kann die Hoch­zeits­ker­ze zu beson­de­ren Anläs­sen wie Geburts­ta­gen, Tau­fen oder den eige­nen Hoch­zeits­ta­gen erneut erleuch­ten und somit an den beson­de­ren Tag erin­nern.

Jedoch fin­det die Hoch­zeits­ker­ze nicht nur an glück­li­chen Tagen Ver­wen­dung. Auch nach einem Streit kann die Ker­ze als Zei­chen der Ver­söh­nung, wie eine Frie­dens­ker­ze ange­zün­det wer­den. Somit ist der Zweck der Ker­ze immer der glei­che, sie erin­nert an das Ehe­ge­lüb­de und an das Ver­spre­chen, immer zuein­an­der zu hal­ten, egal was kommt. Jedoch ist es jedem Paar selbst über­las­sen, zu wel­chem Zeit­punkt die Hoch­zeits­ker­ze erneu­te Ver­wen­dung fin­den soll.
Nie­mand weiß, was die Zukunft bringt. Des­halb soll das Licht der Ker­ze den gemein­sa­men Weg des Braut­paars erleuch­ten und ihnen auch in dunk­len Zei­ten immer wie­der Hoff­nung auf hel­le­re Tage schen­ken. In Grie­chen­land haben die Hoch­zeits­ker­zen noch eine zusätz­li­che Bedeu­tung. Und zwar sol­len die Sün­den der Tage vor der Ehe in den Flam­men bren­nen und böse Geis­ter von der Bezie­hung fern hal­ten.

Kei­ne kirch­li­che Trau­ung? Kein Pro­blem!

Auch wenn kei­ne kirch­li­che Trau­ung statt­fin­det, muss nicht auf die Hoch­zeits­ker­ze ver­zich­tet wer­den. Sie kann nach Abspra­che mit dem Stan­des­be­am­ten auch pro­blem­los in die stan­des­amt­li­che Zere­mo­nie mit ein­ge­baut wer­den.

Wer besorgt die Hoch­zeits­ker­ze?

Abhän­gig von der inhalt­li­chen Bedeu­tung für das Braut­paar kann man sich dafür ent­schei­den, sich eine Hoch­zeits­ker­ze schen­ken zu las­sen oder sie doch sel­ber zu gestal­ten und zu besor­gen. Dies vari­iert je nach Regi­on und des­sen Bräu­che.
Zum Teil ist es üblich sich die Hoch­zeit­ker­ze von den Braut­el­tern (beson­ders der Braut­mut­ter) schen­ken zu las­sen. Die­se wird dann mit ein paar Wor­ten über­reicht und anschlie­ßend in der Zere­mo­nie oder der fol­gen­den Fei­er ange­zün­det. Manch­mal ist es auch Auf­ga­be der Freun­de eine Ker­ze zu besor­gen und die­se zu ver­schen­ken. Das Über­rei­chen kann je nach Belie­ben ent­we­der ein Teil des Got­tes­diens­tes sein, oder auch außer­halb durch­ge­führt wer­den.
Ein ande­rer Brauch sieht es vor, die Hoch­zeits­ker­ze von der Gemein­de geschenkt zu bekom­men. Dies ist jedoch mitt­ler­wei­le auf­grund von Geld­nö­ten eher sel­te­ner der Fall.

Ablauf bei der Zere­mo­nie

Von wem wird die Ker­ze getra­gen und an wel­cher Stel­le der Trau­ung wird sie ange­zün­det?

Es ist üblich, dass die Hoch­zeits­ker­ze von einem der Trau­zeu­gen oder einem Blu­men­kind in die Kir­che getra­gen wird. Han­delt es sich dabei nicht um eine Tauf­ker­ze, oder eine ande­re Ker­ze, die bei einem reli­giö­sen Anlass bereits gebrannt hat, bleibt sie wäh­rend des Ein­zu­ges aus. Eine inter­es­san­te Tat­sa­che ist, dass die Bräu­te frü­her aus prak­ti­schen und reli­giö­sen Grün­den statt eines Braut­strau­ßes eine Hoch­zeits­ker­ze tru­gen. Nach dem Ein­zug wird sie auf dem Altar plat­ziert und nach der Pre­digt tra­di­tio­nell am Licht der Oster­ker­ze ent­zün­det. Der Pas­tor kennt den genau­en Ablauf und wird dar­auf hin­wei­sen kön­nen, an wel­cher Stel­le das Braut­paar die Hoch­zeits­ker­ze genau ent­zün­den darf. Um die­sen Moment ein­fach unver­gess­lich zu machen wird wäh­rend des Ent­zün­dens der Hoch­zeits­ker­ze gern ein pas­sen­des Gedicht vor­ge­tra­gen. Nach die­sem roman­ti­schen Akt bleibt sie bis zum Aus­zug auf dem Altar ste­hen und abschlie­ßend, übli­cher­wei­se von der Braut, wie­der raus­ge­tra­gen. Was hier­bei auch zu erwäh­nen ist, dass es nicht ver­kehrt ist, den Bräu­ti­gam die Ker­ze hal­ten zu las­sen.

Tipp der Redak­ti­on:

Um alle Hoch­zeits­gäs­te mit ein­zu­bin­den, kön­nen vor der Zere­mo­nie klei­ne Ker­zen ver­teilt wer­den. So kann das Licht der Hoch­zeits­ker­ze an alle Anwe­sen­den wei­ter gege­ben wer­den. Auf die­sem Weg wird nicht nur die Lie­be des Braut­paa­res zuein­an­der wie­der­ge­spie­gelt, son­dern auch die Her­zen der Mit­men­schen mit erwärmt.

Hochzeitskerzen- Vari­an­ten

Nach­dem die Ent­schei­dung auf eine Hoch­zeits­ker­ze gefal­len ist, liegt der nächs­te Schritt in der Wahl für die Gestal­tung. Dabei gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten. Kauft man eine fer­ti­ge oder möch­te das Braut­paar sie ganz per­sön­lich gestal­ten?
Beson­ders schön ist es, dass hier­bei sym­bo­lisch zum Aus­druck gebracht wer­den kann, was man sich für den gemein­sa­men Weg erhofft.
Die klas­si­sche Vari­an­te sieht wie folgt aus: Häu­fig schmü­cken die Vor­na­men des Paa­res, das Datum der Trau­ung sowie einem belie­bi­ges Sym­bol als Zei­chen der Ver­bun­den­heit die Ker­ze.

Wer jedoch sei­nen Freun­des­kreis mit inte­grie­ren möch­te, kann dies bei der Ver­zie­rung sei­ner Hoch­zeits­ker­ze tun. Dabei kann jede Per­son sich für ein Sym­bol ent­schei­den und trägt auf die­sem Weg etwas bei. Beson­ders schön ist es, wenn die jewei­li­gen Per­so­nen bei der fei­er­li­chen Über­ga­be dem Braut­paar auch ein paar Wor­te wid­men und erklä­ren, war­um sie sich für das gewähl­te Sym­bol ent­schie­den haben. Durch so viel Lie­be und Herz­blut wird die Hoch­zeit­ker­ze zu etwas ganz Beson­de­rem. Außer­dem ist es eine schö­ne Art und Wei­se sei­ne Freun­de mit ein zu bezie­hen.

Sym­bo­le für die Ker­ze

Pas­sen­de Sym­bo­le sind das Kreuz als Zei­chen der Gegen­wart Jesu Chris­ti, die Rin­ge für die Treue der Ehe­leu­te, die Tau­be als Zei­chen der Rein­heit und des Hei­li­gen Geis­tes, der Lebens­baum für das gemein­sa­me Wach­sen und Gedei­hen, der Regen­bo­gen für die Hoff­nung und die Bestän­dig­keit der Treue Got­tes, Her­zen, Blü­ten und wei­te­re Sym­bo­le. Auch die Namen der bei­den Part­ner, das Trau­da­tum, sowie ein Hin­weis auf den Trau­spruch kön­nen auf der Ker­ze ste­hen. Paa­re, Trau­zeu­gen oder Gäs­te mit krea­ti­ver Ader wer­den Freu­de an der Gestal­tung haben.
Wie die Ker­ze in der Trau­ung ent­zün­det wird, kann sehr unter­schied­lich sein. Wei­sen Sie im Trau­ge­spräch dar­auf hin, dass Sie eine Trau­ker­ze mit­brin­gen. Pfar­re­rin oder Pfar­rer wer­den dann mit Ihnen bespre­chen, wel­chen Platz die Ker­ze im Got­tes­dienst ein­nimmt.

Moti­ve für die Hoch­zeits­ker­ze

Bei der Wahl für eine Hoch­zeits­ker­ze kann man ent­we­der auf bereits fer­ti­ge Wachs­ker­zen mit ver­schie­de­nen Sym­bo­len zurück­grei­fen, oder man stellt sei­ne Hoch­zeits­ker­ze sel­ber her und macht sie zu etwas ganz Per­sön­li­chem. Für die Vari­an­te der eige­nen Her­stel­lung benö­tigt man ledig­lich einen Docht und Wachs. Bei­des ist in jedem Bas­tel­ge­schäft oder im Inter­net erhält­lich. Eine wei­te­re Mög­lich­keit wäre es, eine schlich­te Ker­ze zu besor­gen und die­se nach eige­ner Phan­ta­sie mit Ker­zen­wachs­far­be zu schmü­cken. Für wel­che Vari­an­te sich das Braut­paar auch ent­schei­det, sie wird in jedem Fall zu etwas ganz Beson­de­rem.

Belieb­te Moti­ve für Hoch­zeits­ker­zen sind:

  • Der Lebens­baum – er steht für die Ewig­keit
  • Gol­de­ne Rin­ge – klas­si­sches Sym­bol bei Hoch­zei­ten, ein Zei­chen der Ver­bun­den­heit
  • Ein Kreuz, Tau­be, Α und Ω – christ­li­che Sym­bo­le
  • Wel­len – erin­nern an Frei­heit und die Anwe­sen­heit Got­tes
  • Der Regen­bo­gen – steht für die Beglei­tung durch Gott auf dem bevor­ste­hen­den Lebens­weg

Hoch­zeits­ker­ze – Pas­sen­de Gedich­te

Die Hoch­zeits­ker­ze spricht

Ich habe es gese­hen,
mei­ne klei­ne Flam­me war dabei
als ihr die Hän­de inein­an­der gelegt
und euer Herz ver­schenkt habt.

Ich wer­de es sehen,
mei­ne klei­ne Flam­me ist dabei,
wenn ihr die Hän­de inein­an­der legt
und euer Herz ver­schenkt.

Ich bin mehr als bloss eine Ker­ze,
ich bin ein stum­mer Zeu­ge
im Hau­se eurer Lie­be
und woh­ne wei­ter­hin bei euch.

An Tagen, da die Son­ne scheint,
braucht ihr mich nicht anzu­zün­den.
Aber wenn ihr vor Freu­de aus­ser euch seid,
oder ein ande­rer schö­ner Stern
am Hori­zont eures Lebens erscheint,
dann zün­det mich an.

Zün­det mich an, wenn es dun­kel wird,
wenn in eurer Lie­be Sturm ein­bricht,
wenn der ers­te Streit da ist,
wenn ihr laut­los unter etwas lei­det,
dann zün­det mich an.

Zün­det mich an,
wenn der ers­te Schritt getan wer­den muss,
und ihr wisst nicht wie,
wenn eine Aus­spra­che not­wen­dig ist,
aber ihr fin­det kei­ne Wor­te,
wenn ihr euch umar­men moech­tet,
aber die Haen­de sind wie gelähmt,
dann zün­det mich an.

Mein klei­nes Licht ist für euch
Ein deut­li­ches Zei­chen.
Es spricht sei­ne eige­ne Spra­che,
die jeder ver­steht.

Ich bin eure Hoch­zeits­ker­ze.
Ich hab euch bei­de gern.
Lasst mich bren­nen, solan­ge es nötig ist,
bis ihr mich Wan­ge an Wan­ge aus­bla­sen könnt.
Dann sage ich dank­bar: Bis zum nächs­ten Mal.

Das Licht auf eurer Ker­ze…

…es soll euch erin­nern, an eure bis­he­ri­ge Zeit.
An all das, was ihr gemein­sam schon erreicht und erlebt habt.
Es soll euch an die schö­nen Din­ge erin­nern, genau­so wie auch an das, was weni­ger schön war.
Auch dies ist ein Bestand­teil eures Lebens.

Das Licht auf eurer Ker­ze soll aber auch ein Beglei­ter für die Zukunft sein.
In ihrem Schein steckt Gott, sei­ne Lie­be und sein Segen.
Seht die­se Ker­ze als die Ver­bin­dung zu Gott, und die Ver­bin­dung zu euch bei­den.

Zün­det sie nicht nur an, wenn euer Jah­res­tag ist, lasst ihr Licht lie­ber leuch­ten, wenn ihr euch nah seid.
Wenn ihr die Lie­be zuein­an­der spürt, und ihr glück­lich seid, ein­an­der zu haben.
Wenn euch Momen­te wider­fah­ren, die so vol­ler Stär­ke, Glau­ben, Hoff­nung und vol­ler Leben sind.

Aber auch in schwe­ren Zei­ten, in denen der Miss­mut wächst, und ihr den Weg zuein­an­der nicht rich­tig fin­det.
Wenn ihr nicht mehr wei­ter wisst, und alles zer­fal­len seht.
Dann ent­zün­det sie und das Licht wird euch durch die Dun­kel­heit lei­ten.

Ver­traut auf den Schein der Ker­ze.
Es wird Euch zu Gott füh­ren und zuein­an­der

Ich wen­de mich an das Braut­paar heu­te,
an die zwei ver­lieb­ten Leu­te
und will einen Rat euch geben,
wie das nun ein­mal so ist im Leben.

Habt ihr im Leben ein­mal Streit,
so hal­tet die­se zwei Ker­zen bereit,
denn sie kön­nen euch wie­der die Lie­be geben,
wie das nun ein­mal so ist im Leben.

Wer von euch einen Streit ent­facht,
den ande­ren ein­mal trau­rig macht,
der zünd die ers­te Ker­ze an,
denn sie sagt ver­zeih und war­te dann.

Die Flam­me soll bren­nen wie ein Fanal,
soll rufen: Ich lie­be dich, ver­dammt noch mal!
und ob Du Frau bist oder Mann,
geh hin und zünd die ande­re an.

Und wenn dann bei­de Ker­zen bren­nen,
die Trauer- sich ändern in Freu­den­trä­nen,
seid ihr der Lie­be wie­der­ge­ge­ben,
wie das nun ein­mal so ist im Leben.

Ich wünsch euch, ihr braucht nie
die Ker­zen ver­wen­den
und möge nie eure Lie­be enden,
dar­auf sollt ihr euch das Wort geben,
wie das nun ein­mal so ist im Leben.

Das Licht auf eurer Ker­ze, für das was ein­mal war,
für das was ihr erleb­tet, gemein­sam Jahr für Jahr.
Das Licht auf eurer Ker­ze, für das was gra­de ist,
für das Jetzt und Heu­te, dass man es nicht ver­gisst.
Das Licht auf eurer Ker­ze, für das was ein­mal wird,
für Wün­sche und auch Träu­me, die eure Zukunft birgt.
Das Licht auf eurer Ker­ze, für Gott der bei euch sei,
sein Segen, sei­ne Lie­be, sie sei­en stets dabei.
Das Licht auf eurer Ker­ze, es bren­ne hell und rein
es soll euch stets erin­nern, und euch ein Zei­chen sein.
Ent­zün­det die­ses Licht hier, wenn euch der Streit ent­zweit,
es soll dem ande­ren sagen, es tut mir wirk­lich leid.
Ent­zün­det die­ses Licht hier, wenn schwer das Leben drückt.
es soll euch auch dann lei­ten, wenn etwas nicht so glückt.
Ent­zün­det die­ses Licht hier, wenn schwer euch wird das Herz,
das Licht soll euch dann Leuch­ten, und min­dern euren Schmerz.
Ent­zün­det die­ses Licht hier, wenn groß ist eure Freud,
in glück­li­chen Momen­ten, so wie auch jetzt und heut.