Gar­ten­hoch­zeit

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Die Loka­li­tät

Fei­ern Sie auf der gro­ßen Ter­ras­se eines Hau­ses oder ist stets Rasen unter Ihren Schu­hen? Beim Fei­ern im Frei­en soll­te man die Erd­be­ge­ben­hei­ten beach­ten. Eine Braut und Gäs­te in hoch­ha­cki­gen Schu­hen sind eher weni­ger für eine Rasen­hoch­zeit geeig­net. Hat man aber kei­ne Ter­ras­se parat, gibt es klei­ne Tipps und Tricks wie man dem unebe­nen Grund aus­wei­chen kann. Man neh­me zum Bei­spiel einen Tep­pich und lege ihn so, dass die Braut andäch­tig zum Altar schrei­ten kann. Nichts wäre wohl schlim­mer als beim Gang umzu­kni­cken und sich vor den ver­sam­mel­ten Gäs­ten hin­zu­le­gen. Außer­dem schont, dies das Braut­kleid, soll­te die­ses län­ger sein. Rasen­fle­cken las­sen sich bekannt­lich nicht gut her­aus­wa­schen.

Eine Ter­ras­se oder ande­re Boden­be­ge­ben­hei­ten sind gene­rell bes­ser zum Gehen, Tan­zen und Fei­ern. Zur Not müs­sen klei­ne Stei­ne, Stroh oder Plat­ten aus­ge­legt wer­den.

Das Mobi­li­ar

Egal ob Klapp­tisch, Mas­siv­holz oder Steh­tisch, alle Möbel die auf­ge­stellt wer­den, soll­ten sicher und wackel­fest ste­hen. Wenn Sie Fle­cken auf dem Holz und Mate­ri­al im All­ge­mei­nen ver­mei­den wol­len, soll­ten Sie die Bei­ne mit Folie oder Gefrier­beu­teln ein­wi­ckeln. Wet­ter­fest ist immer eine gute Idee, jedoch muss man nicht extra alles sel­ber kau­fen. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten Möbel für den gro­ßen Tag zu mie­ten.

Wird einer gro­ßen Anzahl von Stüh­len benö­tigt kann es pas­sie­ren, dass die­se nicht alle gleich aus­se­hen. Um hier ein ein­heit­li­ches Bild zu schaf­fen kön­nen Stuhl­hus­sen ver­wen­det wer­den. Die­se gibt es in unter­schied­li­chen Far­ben und Grö­ßen und kön­nen genau wie das Mobi­li­ar gemie­tet wer­den. Hus­sen gibt es nicht nur für Stüh­le. Auch Tische oder Bän­ke kön­nen mit ihnen ver­schö­nert wer­den. Somit kann auch eine alte Bier­zelt Gar­ni­tur ein ech­ter Hin­gu­cker wer­den. Stuhl­hus­sen kön­nen mit Schlei­fen oder ande­ren Bän­dern ver­ziert wer­den. Das ist nicht nur eine net­te Deko­ra­ti­on son­dern auch ein Schutz gegen Wind.

Die Deko­ra­ti­on

Blu­men sind auf einer Gar­ten­fei­er natür­lich eine schö­ne Deko­ra­ti­on. Es kann jedoch pas­sie­ren, dass Bie­nen auf­tau­chen. Um dies zu ver­mei­den kön­nen Blu­men­ar­ran­ge­ments gewählt wer­den bei wel­chen nicht so vie­le Blü­ten vor­han­den sind. Um die­se Far­ben­fro­her wir­ken kön­nen klei­ne Schmet­ter­lin­ge ein­ge­ar­bei­tet wer­den.

Um sich vor klei­nen Käfern, Flie­gen und ande­ren läs­ti­gen Tier­chen zu schüt­zen, kön­nen sie ent­we­der Fal­len bau­en oder Räu­cher­stäb­chen auf­stel­len. Bei weni­ger schlim­men Befall, ist dies nicht unbe­dingt nötig. Soll­ten Fal­len ver­wen­det wer­den ach­ten Sie dar­auf die­se so zu plat­zie­ren, dass sich kei­ner ver­let­zen kann. Am bes­ten eige­nen sich Blu­men­bee­te oder Bäu­me. Räu­cher­stäb­chen gibt es in ver­schie­de­nen Düf­ten und sind unter­schied­lich stark. Sie soll­ten daher mit Bedacht gewählt wer­den. Den­ken Sie dar­an, dass Sie sie über meh­re­re Stun­den aus­hal­ten müs­sen.

Mit Gir­lan­den kön­nen Bäu­me, Pavil­lons, Zel­te oder anders ver­ziert wer­den. Möch­te man bei Blu­men blei­ben gibt es auch die Mög­lich­keit von Blu­men­gir­lan­den.

Ist geplant die Fei­er in die Dun­kel­heit hin­ein zu fei­ern, den­ken Sie an das pas­sen­de Licht. In einem Gar­ten mit Bäu­men kön­nen Sie Lich­ter­ket­ten auf­hän­gen und so einen künst­li­chen Him­mel erzeu­gen. Dies funk­tio­niert auch gut an den Decken von einem Pavil­lon. Über­le­gen Sie sich wie die Lich­ter am bes­ten ange­bracht wer­den kön­nen. Dazu dür­fen auch Ker­zen auf den Tischen nicht feh­len. Vor allem wenn die Tische drau­ßen Ste­hen sind Wind­lich­ter in den meis­ten Fäl­len sehr emp­feh­lens­wert.

Das Wet­ter

Sicher­lich das am schwie­rigs­ten zu kon­trol­lie­ren­de The­ma der Hoch­zeit. Doch wer vor­be­rei­tet ist, kann sich auch von nichts abhal­ten las­sen. Bei uner­war­te­tem Regen und Käl­te sind was­ser­fes­te Zel­te und Stand­hei­zer zu emp­feh­len. Für Hoch­zei­ten im eige­nen Gar­ten kön­nen die­se gemie­tet wer­den. Fin­det die Hoch­zeit im Gar­ten eines Hotels oder Restau­rant satt sind die­se meist vor­han­den. Man soll­te sich aber vor­her infor­mie­ren ob alles vor­han­den ist.

Knal­len­de Son­ne kann genau­so zum Pro­blem wer­den. Soll­te man gera­de kei­nen Schat­ten zur Ver­fü­gung haben, kann man sich even­tu­ell für ein Stoff­zelt oder vie­le Son­nen­schir­me ent­schei­den. Denn die Gäs­te wür­den den Tag sicher auch ger­ne ohne Son­nen­stich genie­ßen.

Bei der Wahl des Zel­tes oder Pavil­lon muss man sich kei­ne Sor­gen machen ob er vor Wind und Regen oder gegen zu star­ke Son­ne schüt­zen soll. Für gewöhn­lich sind die­se für bei­des geeig­net.

Der Dress­code

Wenn eine Hoch­zeit im frei­en statt­fin­det wird dies schon in der Ein­la­dung erwähnt. Meist in einem Satz wie: „Wir freu­en uns euch im Gar­ten zu emp­fan­gen“. Somit hat man genü­gend Zeit sich vor­zu­be­rei­ten und ein pas­sen­des Out­fit zu wäh­len. Auch bei einer Gar­ten­hoch­zeit gilt, soll­te kein bestimm­ter Dress­code vor­ge­ge­ben sein kann getra­gen wer­den was einem gefällt. Trotz­dem gibt es eini­ges zu beach­ten. Gar­ten­hoch­zei­ten wer­den meist im Som­mer gefei­ert. Frau­en kön­nen sich daher für ein Som­mer­kleid ent­schei­den. Soll­te man wis­sen wel­che Far­be das Braut­kleid hat soll­te die­se gemie­den wer­den. All­ge­mein gehört es jedoch die Far­be Weiß nicht zu tra­gen. Bei Män­nern heißt es auch bei Gar­ten­hoch­zei­ten Anzug Pflicht! Ein Abso­lu­tes No-Go bei Män­nern sind kur­ze Hosen. Da ist es gleich wie warm es ist.

Essen bei einer Gar­ten­hoch­zeit

Das Essen spielt auf der Hoch­zeit eine wich­ti­ge Rol­le. Das gemein­sa­me Anschnei­den der Hoch­zeits­tor­te ist eine wich­ti­ge Tra­di­ti­on. Es soll­te daher dar­auf geach­tet wer­den für das Essen einen guten und siche­ren Platz zu haben. Um es vor Wind, Regen oder star­ker Son­ne zu schüt­zen bie­tet es sich an das Essen unter ein Dach zu stel­len. Ist ein fes­ter Pavil­lon vor­han­den­soll­te die­ser hier­für genutzt wer­den. Je nach Art des Essens muss man sich über eine Küh­lung Gedan­ken gemacht wer­den.

Bei Gar­ten­hoch­zei­ten emp­fiehlt es sich die ein­zel­nen Gän­ge der Rei­he nach auf zu stel­len. So kann war­mes warm blei­ben und kal­tes kalt.

Wer es ruhig ange­hen las­sen möch­te kann sich einen Cate­ring Ser­vice mie­ten. Dies emp­fiehlt sich beson­ders bei einer grö­ße­ren Grup­pe.

Wenn in klei­nem Kreis gefei­ert wird, oder man es „boden­stän­dig“ mag, kann auch sel­ber gegrillt wer­den. Hier soll­te jedoch nicht die Braut am Grill ste­hen.