Gast­ge­schen­ke als Deko­ele­ment

Gastgeschenk Teelichthalter

Die meis­ten Gast­ge­schen­ke sind ein klei­nes Dan­ke­schön vom Braut­paar an die Gäs­te und wer­den ger­ne auf dem Tisch plat­ziert und somit als Tisch­de­ko­ra­ti­on ver­wen­det. Hier­bei kann man auf ver­schie­de­ne Arten von Gast­ge­schen­ken zurück­grei­fen und die­se unter­schied­lich anrich­ten.

Geschich­te, Bräu­che und Farb­be­deu­tung

Gast­ge­schen­ke wur­den bereits im Jah­re 1643 ver­teilt. Damals jedoch nur an die Fami­lie. Heu­te ist es ein weit ver­brei­te­ter Brauch, gilt als höf­lich und wird an alle Gäs­te ver­teilt.
Dabei geht es bei Gast­ge­schen­ken nicht nur um Hoch­zei­ten. Auch bei Taufen/Geburt, Kommunion/Firmung/Konfirmation, Geburts­ta­gen und ande­ren Fei­ern wer­den Gast­ge­schen­ke über­reicht.

Die Far­ben kön­nen hier eine ganz bestimm­te Rol­le spie­len. Beson­ders beliebt sind bei Hoch­zei­ten die Far­ben Weiß und Creme. Rosa und Hell­blau wer­den häu­fig auf Geburts- und Tauf­fei­ern ver­schenk. Bei Sil­ber­hoch­zei­ten wer­den ger­ne Gast­ge­schen­ke in Sil­ber ver­teilt, bei Gol­de­nen Hoch­zei­ten Gast­ge­schnke in Gold. Selbst­ver­ständ­lich sind auch ande­re Far­ben mög­lich, je nach­dem was dem Braut­paar gefällt.

Rein deko­ra­ti­ve Gast­ge­schen­ke

Was man unter rein deko­ra­ti­ven Gast­ge­schen­ken ver­steht, ist sicher jedem klar. Ein Foto, indi­vi­du­el­le Tisch­kar­ten, klei­ne Geste­cke für die Gäs­te. Die­se hübsch anzu­se­hen­den Geschen­ke, kann jeder Gast mit nach Hau­se neh­men und sich noch lan­ge am Anblick erfreu­en. In den meis­ten Fäl­len lohnt es sich, solch deko­ra­ti­ve Gast­ge­schen­ke in der Mit­te des Ess­ti­schen, bzw. neben oder auf den Tel­ler anzu­rich­ten. Denn dadurch spart man sich etwas Tisch­de­ko­ra­ti­on und bei indi­vi­du­ell vor­be­rei­te­ten Geschen­ken ist es dar­über hin­aus noch ein­mal per­sön­li­cher.

Eigen­nüt­zi­ge Gast­ge­schen­ke

Das wären dann wohl sol­che, die in den meis­ten Fäl­len nicht mit nach Hau­se genom­men wer­den kön­nen. Zum Bei­spiel Ein­weg­ka­me­ras! Vie­le Paa­re stel­len ihren Gäs­ten die hand­li­chen Foto­ap­pa­ra­te auf den Tisch um für mehr Stim­mung und lus­ti­ge Moment­auf­nah­men zu sor­gen. Dies gelingt in den meis­ten Fäl­len auch und hei­tert den Tag auf. Ähn­li­che Geschen­ke sind Wun­der­ker­zen und Blü­ten­ka­no­nen.

Prak­ti­sche Gast­ge­schen­ke

Sei­fen­bla­sen sind sowohl prak­ti­sche als auch eigen­nüt­zi­ge Geschen­ke. Der Gast kann sie mit nach­hau­se neh­men, sie aber auch auf der Hoch­zeits­fei­er benut­zen. Ein Bei­spiel wären Bäum­chen, die als Tisch­kar­ten­hal­ter die­nen und gleich­zei­tig für eine schö­ne Tisch­de­ko sor­gen. Zuhau­se kann man die­se als Foto oder Notiz­hal­ter benut­zen.

Wer weiß, dass vie­le Kin­der anwe­send sein wer­den, kann auch klei­ne Mal­bü­cher mit Bunt­stif­ten bereit­stel­len. Die meis­ten Gäs­te erfreu­en sich an prak­ti­schen Geschen­ken und deko­ra­tiv sind sie in den meis­ten Fäl­len auch.

Ver­zehr­ba­re Gast­ge­schen­ke

Tra­di­tio­nell sind wei­ße Man­deln das Gast­ge­schenk schlecht­hin. In klei­nen Organz­a­säck­chen, Schach­teln oder Tüten ser­viert, sind sie eine hüb­sche Ges­te, die auch auf dem Ess­tisch gut aus­sieht. Wer aller­dings nicht viel von Man­deln hält, kann auch zur Scho­ko­la­de zurück­grei­fen. Hier bie­ten sich vor allem Kugeln und Her­zen in allen Far­ben und For­men an. Bon­bons und ande­re Süßig­kei­ten gehen natür­lich auch. Und wer die Gast­ge­schen­ke nicht auf dem Ess­tisch haben will, kann eine Can­dy­bar vor­be­rei­ten. Dies ist ein beson­ders deko­rier­ter Tisch mit vie­len ver­schie­de­nen Süßig­kei­ten, die ent­we­der gleich zum Zugrei­fen bereit­ste­hen oder in extra plat­zier­te Tüten gepackt wer­den kön­nen.

Ganz aus­ge­fal­le­ne Ide­en zu ess­ba­ren Gast­ge­schen­ken sind Din­ge wie: Ein Töpf­chen Honig, selbst­ge­mach­tes Öl, Mar­me­la­de, Pop­corn zum Selbermachen(Maiskerne) und Salz und Pfef­fer im Glas. Zur Zeit kom­men Cake Pops immer mehr in den Trend. Vor allem, weil sie auch als Tisch­kar­te die­nen kön­nen. Ein­fach ein klei­nes Schild an den Stiel oder den Namen mit Zucker­guss drauf­schrei­ben.

Selbst­ge­mach­te Gast­ge­schen­ke

Selbst­ge­mach­te Gast­ge­schen­ke sind per­sön­li­cher und kön­nen auf den Gast zuge­schnit­ten wer­den. Vor allem einem krea­ti­ven Hoch­zeits­paar kann die­se Arbeit Spaß machen. Beliebt sind selbst­ge­mach­te Sei­fen, Ker­zen oder ess­ba­re Geschen­ke. Auch Rezep­te zum spä­te­ren Nach­ma­chen sind sehr beliebt. Per­so­na­li­sier­te Stif­te mit Namen des Braut­paa­res wer­den ger­ne geschenkt. Man kann sei­ner Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen und das am bes­ten Geeig­ne­te aus­wäh­len.

Soll­te das Gast­ge­schenk schon aus­ge­wählt sein, kann ein per­sön­li­cher Schliff hin­zu­ge­fügt wer­den, indem eine pas­sen­de Ver­pa­ckung gestal­tet wird. So lässt sich jedes Gast­ge­schenk per­fek­tio­nie­ren.

Für nicht ganz so krea­ti­ve Braut­paa­re, die jedoch auch etwas sel­ber bas­teln möch­ten, gibt es ver­schie­de­ne Bas­tel­sets oder vor­ge­ar­bei­te­te Pap­pen, die mit etwas krea­ti­vem Ein­fall eine per­sön­li­che Note bekom­men kön­nen. Klei­ne Papp­kar­to­na­gen kön­nen zum Bei­spiel mit Stein­chen oder Glit­zer ver­ziert wer­den, oder mit Stif­ten per­so­na­li­siert wer­den.

Arten der Prä­sen­ta­ti­on

In der Ess­tisch­mit­te:

Gast­ge­schen­ke in der Ess­tisch­mit­te haben den Vor­teil, dass „die Deko­ra­ti­on“ wäh­rend des Essens nicht zer­stört wird. Wenn die­se auf den Tel­lern auf­ge­stellt wer­den, müs­sen die Gäs­te sie zum Essen weg­neh­men. Wur­den die Geschen­ke jedoch in der Tisch­mit­te plat­ziert, kann bis zum Ende alles so ste­hen blei­ben wie es ist.

Bei der Plat­zie­rung der Gast­ge­schen­ke in der Tisch­mit­te kann es jedoch dazu kom­men, dass die Gäs­te die Geschen­ke nicht als Geschen­ke, son­dern als Deko sehen und sie daher ste­hen las­sen.

Auf oder neben dem Tel­ler selbst:

Vor allem bei per­so­na­li­sier­ten Gast­ge­schen­ken ist das Plat­zie­ren auf dem Tel­ler oder dane­ben von Vor­teil. Man kann sich dadurch das Auf­stel­len von Platz­kar­ten spa­ren, wenn die Namen der Gäs­te auf dem Geschenk ste­hen.

Ein Nach­teil der Gast­ge­schen­ke auf dem Tel­ler ist, dass sie zum Essen weg­ge­nom­men wer­den müs­sen. Dies kann zu Löchern in der Deko­ra­ti­on füh­ren.

Auf einem sepa­ra­ten Bei­stell­tisch:

Ein sepa­ra­ter Bei­stell­tisch kann bei­spiels­wei­se bei der Tür auf­ge­stellt wer­den, wo sich die Hoch­zeits­gäs­te beim Ver­las­sen der Fei­er bedie­nen kön­nen. Hier­bei soll­ten die Gast­ge­schen­ke in hand­li­chen klei­nen Tüten ver­staut wer­den. Ein Bei­stell­tisch ist zudem eine gute Mög­lich­keit Gast­ge­schen­ke zu ver­tei­len, wenn es ver­schie­de­ne Geschen­ke zur Aus­wahl gibt.

Wenn ein Bei­stell­tisch auf­ge­stellt wird, soll­ten die Geschen­ke nicht genau abge­zählt wer­den, son­dern mehr zur Aus­wahl ste­hen. Es kann schnell pas­sie­ren, dass sich jemand häu­fi­ger bedient und es wäre ja scha­de, wenn jemand leer aus­geht.

An Seil­kon­struk­tio­nen hän­gend:

Die Gast­ge­schen­ke an Seil­kon­struk­tio­nen zu hän­gen ist eine aus­ge­fal­le­ne Idee. Für die­se Art der Prä­sen­ta­ti­on dür­fen die Gast­ge­schen­ke nicht zu schwer sein. Je nach dem was als Gast­ge­schenk ver­teilt wer­den soll, sind klei­ne Tüten oder Beu­tel von Vor­teil. Bei der Anbrin­gung muss dar­auf geach­tet wer­den, dass die Sei­le hoch genug hän­gen sodass kei­ner dage­gen läuft aber auch nicht so hoch, dass man schlecht dran kommt. Prak­tisch ist es die Sei­le an eine Wand zu hän­gen. So kön­nen wei­ter oben die Geschen­ke für die Erwach­se­nen und wei­ter unten die für Kin­der plat­ziert wer­den.

Wenn Gast­ge­schen­ke an Sei­len hän­gen, soll­te immer dar­auf geach­tet wer­den, dass nichts dar­in auf­be­wahrt wird, was kaputt gehen kann, weil es bei die­ser Art der Anbrin­gung pas­sie­ren kann, dass sie run­ter Fal­len.