Hoch­zeits­ta­ge

hochzeitstage

Hoch­zeits­ta­ge – Hoch­zeits­ju­bi­lä­en – Über­blick

Vie­le Paa­re fei­ern den Jah­res­tag ihrer Hoch­zeit mit einem gemein­sa­men Essen und Geschen­ken. In eini­gen Regio­nen wer­den Ver­wand­te, Freun­de und Bekann­te zu die­sem Jubi­lä­um ein­zu­la­den.
Bereits seit dem 17. Jahr­hun­dert sind die Hoch­zeits­ta­ge über­lie­fert. Neben den gro­ßen und sehr bekann­ten Fei­ern nach 25 und 50 Jah­ren gibt es noch vie­le schö­ne Hoch­zeits­ta­ge die Ehe­leu­te fei­ern kön­nen. Ihre Namen haben ihren Ursprung in regio­na­len Bräu­chen und in den Geschen­ken, die das Ehe­paar zum jewei­li­gen Hoch­zeits­tag erhält.

 

Duni Servietten bedruckt zum Hochzeitstag

Tag der Hoch­zeit: Die grü­ne oder auch wei­ße Hoch­zeit

Die­ser Tag ist ein Neu­be­ginn für das Ehe­paar. Er wird als Wei­ße Hoch­zeit benannt, weil  die Far­be Weiß sym­bo­lisch für etwas Neu­es und für Unschuld steht. Als Grü­ne Hoch­zeit wird sie bezeich­net, weil  es Im Volks­mund heißt, dass Braut und Bräu­ti­gam als Ehe­paar noch „grün” hin­ter den Ohren sind.

Der 1. Hoch­zeits­tag: Die Papier­hoch­zeit

Der Grund­ge­dan­ke hin­ter die­ser Bezeich­nung ist, dass die Ehe noch frisch und dünn wie Papier ist. Zwar füh­len sich die meis­ten Paa­re schon sehr stark ver­bun­den, doch könn­ten „wid­ri­ge Umstän­de” die Ehe immer noch auf­lö­sen wie Näs­se das Papier.
Die Papier­hoch­zeit ist einer der Hoch­zeits­ta­ge der meist in trau­ter Zwei­sam­keit gefei­ert wird, um die Erin­ne­run­gen an die gemein­sa­me Zeit und den Tag der Trau­ung noch ein­mal wach zuru­fen.

Der 2. Hoch­zeits­tag: Die Baum­wol­len­hoch­zeit

Das Braut­paar hat die ers­ten Höhen und Tie­fen der Ehe hin­ter sich und kann mit die­sen gut umge­hen. Dadurch fes­tigt sich der neue Bund und das Paar fühlt sich gebo­ren. Der Name Baum­woll­hoch­zeit ent­stand, weil Baum­wol­le weich ist, gut wärm und damit die Gebor­gen­heit in einer guten Ehe dar­stellt.

Der 3. Hoch­zeits­tag: Die Leder­ne Hoch­zeit

Leder ist wider­stands­fä­hig und ver­läss­lich. Daher soll bei der Leder­nen Hoch­zeit gefei­ert wer­den, dass sich die Ehe­part­ner ken­nen und lie­ben – sowohl die schö­nen als auch die weni­ger schö­nen Sei­ten. Sie haben gelernt mit den Stim­mun­gen des Part­ners umzu­ge­hen und den ande­ren so zu neh­men, wie er ist.

Der 4. Hoch­zeits­tag: Die Sei­den Hoch­zeit

Ein nicht all zu bekann­ter Hoch­zeits­tag und trotz­dem wich­tig genug um genannt zu wer­den. Die­ser Tag wird ger­ne im klei­nen Kreis ver­bracht und dazu genutzt, sich die Hoch­zeits­fo­tos noch ein­mal anzu­schau­en und ein biss­chen in Erin­ne­rung zu schwel­gen. Falls doch grö­ßer gefei­ert wird, bie­tet es sich an Sei­den­ele­men­te mit in die Deko­ra­ti­on ein­zu­bau­en. Eine Sei­de­ne Tisch­de­cke mit pas­sen­den Ser­vi­et­ten aus Sei­de und um alles abzu­run­den ein paar hüb­sche Sei­den­blu­men, ganz getreu dem Mot­to.

Der 5. Hoch­zeits­tag: Die Höl­zer­ne Hoch­zeit

Holz ist stark, bestän­dig und sta­bil. Nach fünf Ehe­jah­ren wird in vie­len Fäl­len auch die Ehe so sein. Das ist die Aus­sa­ge der Höl­zer­nen Hoch­zeit. So wie das Holz soll auch die Ehe in den nächs­ten Jah­ren immer wei­ter wach­sen und immer kräf­ti­ger wer­den. Die Höl­zer­ne Hoch­zeit ist das ers­te run­de Jubi­lä­um der Hoch­zeits­ta­ge.

Der 6. Hoch­zeits­tag: Die Zinn Hoch­zeit

Wie Zinn soll­te auch die Ehe von Zeit zu Zeit ein biss­chen auf­ge­putzt und poliert wer­den. Das ver­leiht neu­en Glanz und neu­en Schwung. Weil Zinn sehr weich und  form­bar ist, steht es sinn­bild­lich  für die Form­bar­keit der Ehe. Nut­zen Sie die­sen Tag und pro­bie­ren sie etwas Neu­es aus. Bei­spiels­wei­se fes­ti­gen Fall­schirm­sprün­ge, Wan­der­ur­lau­be oder ande­re Akti­vi­tä­ten das Mit­ein­an­der und brin­gen Spaß und außer­ge­wöhn­li­che Erin­ne­run­gen.

Der 7. Hoch­zeits­tag: Die Kup­fer­ne Hoch­zeit

Die Ehe glänzt nach sie­ben Jah­ren nicht mehr so neu, wie am ers­ten Tag. Aber unter der Schicht der Jah­re liegt noch immer das „Schö­ne” und „Wah­re”. Aus der Ver­liebt­heit ist eine inni­ge Lie­be gewor­den, die sich als Pati­na auf die Ehe gelegt hat.

Der 8. Hoch­zeits­tag: Die Ble­cher­ne Hoch­zeit

Nach acht Jah­ren ist in vie­len Ehen der All­tag ein­ge­zo­gen. Das ist kei­nes­wegs etwas Nega­ti­ves, auch wenn es im ers­ten Moment so klingt. Man ver­steht sich auch ohne Spra­che, weiß, wie man mit­ein­an­der umge­hen muss, was man geben und was man neh­men kann und aus dem Ehe­paar ist ein ein­ge­spiel­tes Team gewor­den.

Der 10. Hoch­zeits­tag: Die Rosen­hoch­zeit

Ein gan­zes Jahr­zehnt ver­hei­ra­tet, damit ist die Rosen­hoch­zeit einer der wich­ti­gen Hoch­zeits­ta­ge. Sei­te an Sei­te mit einem ande­ren Men­schen. Da erlebt man viel Gutes und muss auch mal schlech­te Tage tei­len. Da ist es Zeit sich zu zei­gen, dass man sich liebt.
Und wie geht das bes­ser und roman­ti­scher als mit der Blu­me der Lie­be, der Rose?!
Blü­te und Dor­nen sym­bo­li­sie­ren von der Lie­be berühr­te Momen­te. Die duf­ten­de Blü­te zeigt Rei­fe und Schön­heit, ihr Stiel mit den Dor­nen sym­bo­li­siert Zei­ten in denen man auf Kon­flik­te und belas­te­te Zei­ten zurück­schau­en muss.

Der 11. Hoch­zeits­tag: Die Stahl­hoch­zeit

Elf Jah­re ver­hei­ra­tet, da hal­ten Mann und Frau im Volks­mund so fest zusam­men wie Krupp­stahl. Der star­ke Zusam­men­halt des Paa­res wird auch in den wei­te­ren Ehe­jah­ren den Hochs und Tiefs stand­hal­ten. Stahl wird oft auch als Grund­ge­rüst beim Haus­bau ver­wen­det.
Und genau­so spie­gelt die Stahl­hoch­zeit die Stand­fes­tig­keit und Sta­bi­li­tät der Ehe wider, die ihrer­seits auch auf guten Grund gebaut ist.

Der 12,5. Hoch­zeits­tag: Die Peter­si­li­en­hoch­zeit

Die­ses Datum ist für vie­le Ehe­paa­re etwas Beson­de­res. Da die Peter­si­li­en­hoch­zeit die Halb­zeit zur Sil­ber­hoch­zeit mar­kiert, wird sie von vie­len Paa­ren ger­ne gefei­ert. Die Peter­si­lie steht im über­tra­gen­den Sin­ne für das Gedei­hen der Ehe in den kom­men­den Jah­ren, sie soll schmack­haft und grün blei­ben.

Servietten personalisiert zum Hochzeitstag

Der 13. Hoch­zeits­tag: Veil­chen­hoch­zeit

Der 13. Hoch­zeits­tag ist auch unter den Namen Mai­glöck­chen Hoch­zeit und Spit­zen­hoch­zeit bekannt. Wie auch immer man ihn bezeich­net, all die Namens­ge­ber haben eines gemein­sam:
Sie zei­gen, dass die Ehe ver­letz­lich ist wie eine Pflan­ze oder so emp­find­lich wie fei­ne Spit­ze. Sie muss gepflegt wer­den.

Der 14. Hoch­zeits­tag: Elfen­bein­hoch­zeit

Elfen­bein ist ein kost­ba­res und rares Gut. Auch vie­le Ehen hal­ten den Irrun­gen und Wir­run­gen der Zeit nicht Stand. Paa­re die die­sen Tag erreicht haben, soll­ten ihre Ehe wei­ter­hin pfle­gen wie das kost­ba­re Elfen­bein. Zwar ist das Elfen­bein ein Sym­bol für Här­te und Unzer­stör­bar­keit, es muss aber, eben­so wie eine gute Ehe, stets gepflegt wer­den.

Der 15. Hoch­zeits­tag: Die Glä­ser­ne Hoch­zeit

Die­ser Tag steht nicht etwas für Zer­brech­lich­keit, im Gegen­teil. Die Glä­ser­ne Hoch­zeit zeigt, dass die Ehe­leu­te fest mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Man weiß, was der ande­re denkt und führt.

Der 20. Hoch­zeits­tag: Por­zel­lan Hoch­zeit

In 20 Jah­ren Ehe kann im Streit auch mal der ein oder ande­re Tel­ler aus Por­zel­lan Sprün­ge bekom­men oder sogar zu Bruch gehen. Daher wird die­ses Jubi­lä­um in man­chen Regio­nen auch die Dor­nen­hoch­zeit genannt.
Im All­tag fällt in jeder Bezie­hung mal ein Wort, das einen klei­nen Riss oder Stich hin­ter­las­sen kann. Wie jeder aber weiß sind Por­zel­lan und Dor­nen so sta­bil, dass sie nicht zer­bre­chen. Eben­so hält die Ehe nach 20 Jah­ren viel aus und bleibt fest und sta­bil.

Der 25. Hoch­zeits­tag: Die Sil­ber­hoch­zeit

Eines der wohl wich­tigs­ten Hoch­zeits­ta­ge über­haupt ist die Sil­ber­hoch­zeit. Die Ehe dau­ert nun schon ein vier­tel Jahr­hun­dert an. Wie altes Sil­ber hat sie ihren blei­ben­den Wert unter Beweis gestellt. Vie­le Ehe­leu­te fei­ern die­sen Tag gebüh­rend mit Ver­wand­ten, Bekann­ten und Freun­den, die sie in ihrer bis­her 25-jährigen Ehe beglei­tet haben.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Sil­ber­hoch­zeit fin­den Sie <

Der 30. Hoch­zeits­tag: Die Per­len­hoch­zeit

Nach 30 Jah­ren Ehe fei­ert man die Per­len­hoch­zeit. Die anein­an­der­rei­hen­den Per­len einer Ket­te ste­hen sym­bo­lisch für die anein­an­der­rei­hen­den Tage der Ehe. Jede Per­le, jeder Tag, hat eine eige­ne Geschich­te, so wur­den Kin­der gebo­ren, viel­leicht ein Haus gebaut, das Paar hat­te gute und schlech­te Zei­ten.

Der 35. Hoch­zeits­tag: Die Lei­nen Hoch­zeit

Nach 35 Jah­ren hat die Ehe gezeigt hat, das sie so unzer­reiß­bar ist wie gutes Lei­nen, aber auch fle­xi­bel genug um nicht immer nur star­ren Regeln zu fol­gen Das tra­di­tio­nel­le Geschenk zu die­sem Hoch­zeits­tag ist Wäsche.

Der 40. Hoch­zeits­tag: Die Rubin Hoch­zeit

Der Edel­stein Rubin, als Namens­ge­ber, wird als Stein des Lebens und der Lie­be bezeich­net. Man sagt ihm nach, dass er die Kräf­te aller ande­ren Edel­stei­ne ver­eint.
Rot steht dabei für das Feu­er der Lie­be, das auch nach 40 Ehe­jah­ren noch immer leuch­tet. Tra­di­tio­nell wird am Tag der Rubin­hoch­zeit der Ehe­ring der Frau mit einem roten Rubin ver­edelt.
Mehr Infor­ma­tio­nen zur Rubin­hoch­zeit fin­den Sie

Der 45. Hoch­zeits­tag: Die Mes­sing­hoch­zeit

Die Bedeu­tung die­ses Tages lei­tet sich von den Eigen­schaf­ten des Metalls ab. Mes­sing ist schwer, extrem halt­bar, aber den­noch dehn­bar.
Genau­so ver­hält es sich auch mit der Ehe nach 45 Jah­ren. Sie wiegt schwer und ist doch noch fle­xi­bel. Und nach 45 Jah­ren weit sie auch eine gewis­se Halt­bar­keit auf, vie­le Paar wer­den sich jetzt nicht mehr tren­nen, egal was jetzt noch kom­men mag.

Der 50. Hoch­zeits­tag: Die Gol­de­ne Hoch­zeit

Wow, 50 Jah­re ver­hei­ra­tet, ein hal­bes Jahr­hun­dert Ehe­mann und Ehe­frau. Was liegt da näher als die­ses Jubi­lä­um mit einem der edels­ten Metal­le der Welt zu fei­ern. Vie­le Paa­re erneu­ern nach 50 Jah­ren ihr Ehe­ge­löb­nis in der Kir­che und fei­ern gemein­sam mit Ver­wand­ten, Bekann­ten und Freun­den.
Da sich die meis­ten Jubi­la­re bei ihrer Gol­de­nen Hoch­zeit schon in geho­be­nen Alter befin­den, wird das Fest meist von den Kin­dern und Enkeln aus­ge­rich­tet. Die Jubi­la­re dür­fen sich dabei ihre Träu­me, die bei Ihrer Hoch­zeits­fei­er zu kurz kamen, erfül­len. Damit ist die Gol­de­ne Hoch­zeit einer der wich­tigs­ten Hoch­zeits­ta­ge. Ein wun­der­vol­les Geschenk ist ein Zweit­ring zur Ehe.

Der 55.Hochzeitstag: Die Juwe­len­hoch­zeit

Am 55. Hoch­zeits­tag wird die Juwe­len­hoch­zeit gefei­ert. Als Juwe­len wer­den geschlif­fe­ne Edel­stei­ne bezeich­net. Auch die Ehe hat sich im Lau­fe der Jah­re abge­schlif­fen. Ecken und Kan­ten sind poliert. Jetzt zeigt die Ehe, wie die Stei­ne, ihre Kraft und Rein­heit. Ein Juwel ist etwas wert­vol­les. Er ist wert­be­stän­dig und nahe­zu unzer­stör­bar. Eben­so wie die Ehe, die mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert über­stan­den hat.

60. Hoch­zeits­tag – 60 Jah­re ver­hei­ra­tet: Die Dia­mant­hoch­zeit

Die Dia­man­te­ne Hoch­zeit ist ein ganz beson­de­res und außer­ge­wöhn­li­ches Jubi­lä­um. Dia­man­te­ne Hoch­zeit, das bedeu­tet 60 Jah­re Ehe. 60 Jah­re, in denen Kin­der, Enkel­kin­der und Uren­kel­kin­der gebo­ren und Höhen und Tie­fen bewäl­tigt wur­den. Bedin­gungs­lo­se Lie­be, Treue und Zusam­men­halt sind die Fak­to­ren, die eine solch lan­ge Ehe erst ermög­li­chen.

Der 65. Hoch­zeits­tag: Die Eiser­ne Hoch­zeit

Genau wie das Eisen hält die Ehe nach 65 Jaher zahl­rei­chen Angrif­fen stand, ohne an Sub­stanz zu ver­lie­ren. Das Ehe­paar hat gute und schlech­te Zei­ten durch­stan­den, den Kampf gegen Krank­hei­ten auf­ge­nom­men und Bewäh­rungs­pro­ben über­stan­den.

Der 70. Hoch­zeits­tag: Die Gna­den­hoch­zeit

Es gibt sie noch: Ehe­paa­re, die gemein­sam alt wer­den und 70 Jah­re lang Höhen und Tie­fen mit­ein­an­der bewäl­ti­gen. War­um sich die­ser Hoch­zeits­tag „Gna­den­hoch­zeit” nennt, ist nicht über­lie­fert. Auf jeden Fall ist es einer der ganz beson­de­ren Hoch­zeits­ta­ge. Viel­leicht, weil nach so lan­ger Zeit nicht nur die Ehe in die Jah­re gekom­men ist, son­dern auch das Ehe­paar? Der Begriff Gna­de wird fast aus­schließ­lich mit dem Chris­ten­tum und der damit ver­bun­de­nen Got­tes­gna­de in Ver­bin­dung gebracht und bedeu­tet hier „wohl­wol­lend”.