Pro­blem­lö­sun­gen für die Gäs­te­lis­te

Pro­blem­lö­sun­gen für die Gäs­te­lis­te

Es spielt kei­ne Rol­le wie nahe sich ein Paar steht, bei der Gäs­te­lis­te gibt es immer eine Sache, wobei das Paar nicht einer Mei­nung sein wird. Hier ver­ra­ten wir euch, wie ihr damit umge­hen könnt.Es ist ein ein­fa­cher Fakt: Gäs­te kos­ten Geld. In eure Loca­ti­on passt nur eine bestimm­te Anzahl an Men­schen? Kom­bi­nie­re ein­fach das Geld- / Raum­pro­blem. Nun kann der heik­le Teil der Pla­nung begin­nen. Die kom­pli­zier­te Situa­ti­on der Gäs­teaus­wahl, wer darf dabei sein und wer muss lei­der von der Lis­te gestri­chen wer­den. Sei rück­sichts­voll – und denk nach, bei wel­chem alten Freund, den du seit den letz­ten 3 Jah­ren nicht mehr gese­hen hast, der Schluss­strich gezo­gen wer­den soll­te. Über­leg, beur­tei­le, gehe Kom­pro­mis­se ein und bleib rea­lis­ti­sch.

Die zwei­te Lis­te

Erfin­de eine Gäs­te­lis­te, sei krea­tiv, spinn rum und lass nichts und nie­man­den aus. Füg jede ein­zel­ne Per­son, die du gern dabei haben möch­test, hin­zu. Nach dem gan­zen Spaß, kommst du dann wie­der auf Erden, wo du dann die Anzahl der Gäs­te mit dei­ner Loca­ti­on, in die bekannt­li­ch nur eine bestimm­te Men­schen­men­ge passt, und was dein Bud­get her­gibt, ermit­tel­st. Bei den Gäs­ten muss ein Schluss­strich gezo­gen wer­den, das ist unver­meid­li­ch.
Brauchst du Hil­fe um die Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, so tei­le die Gäs­te in zwei Kate­go­ri­en. Auf der einen Sei­te, die Gäs­te, die kom­men müs­sen, also die Lieblings-Tante, der lus­ti­ge Pate dei­nes Ver­lob­ten oder wer auch immer und jeder­mann der nicht ganz so wesent­li­ch ist, soll­te auf die B-Liste. Dies sind Men­schen, die du gern dabei hät­test, doch lei­der nicht in der ers­ten Run­de ein­ge­la­den wer­den kön­nen.
Du soll­test unge­fähr 10 Pro­zent Gäs­te mehr ein­la­den, da zwi­schen 10 und 20 Pro­zent der ein­ge­la­de­nen Gäs­te absa­gen wer­den. Soll­ten mehr Gäs­te absa­gen, als du erwar­tet hast, so kann­st du immer noch auf die B-Liste zurück­grei­fen. Aller­dings soll­test du dich mit dem raus­schi­cken der Ein­la­dungs­kar­ten beei­len, schließ­li­ch möch­te man den Gäs­ten ungern das Gefühl geben, dass sie auf der B-Liste stan­den.

Treff die Freun­de der Eltern

Gut zu wis­sen ist, wer zum Bei­spiel Syl­via Klein ist und war­um sie zu dei­ner Hoch­zeit ein­ge­la­den wur­de. Vie­le sol­cher Fra­gen wirst du dir selbst stel­len. Tra­di­tio­nell gese­hen bezahl­ten die Eltern der Braut die Hoch­zeit, sie hat­ten also die Ober­hand bei den erwei­ter­ten Ein­la­dun­gen. Heut­zu­ta­ge kom­men vie­le Paa­re selbst für ihre Hoch­zeits­kos­ten auf, doch noch immer spie­len die Wün­sche der Eltern eine gro­ße Rol­le.
Tre­te dei­nen Eltern sowie dei­nen zukünf­ti­gen Schwie­ger­el­tern mit Respekt gegen­über, sie freu­en sich genauso sehr wie du auf die Hoch­zeit. Sie möch­ten auch ihre Freu­de mit guten Freun­den tei­len, also ver­su­ch auch auf ihre Wün­sche ein­zu­ge­hen, zumin­dest auf eini­ge ihrer Wün­sche. Ein mög­li­cher Plan: Wenn die Eltern ein Teil der Rech­nung über­neh­men, kann­st du ihnen eine bestimm­te Anzahl an Men­schen geben, die sie ein­la­den dür­fen.

Büro-Politik

Ohne Zwei­fel, die Gesprä­che beim Mit­tags­ti­sch wer­den ent­schei­den, wer ein­ge­la­den wird und wer nicht. Die Ent­schei­dung, wel­chen Arbeits­kol­le­gen du ein­lädst, soll­te davon abhän­gen wie groß dein Büro oder Abtei­lung ist. Seid ihr nur eine Grup­pe von sechs Mann kann­st du ganz leicht alle dei­ne Mit­ar­bei­ter ein­la­den. Arbei­test du wie­der­um in einem rie­si­gen Büro, mit dut­zend Mit­ar­bei­tern, so wird es aller­dings etwas kniff­li­ger. Eine gute Faust­re­gel ist, wenn aus Kol­le­gen eine Freund­schaft wird, möch­ten die­ser Freund sicher gern ein­ge­la­den wer­den. Bei dei­nen Vor­ge­setz­ten soll­test du den­je­ni­gen aus­wäh­le, mit dem du am meis­ten arbei­test. Sicher­li­ch wirst du eini­ge Absa­gen aus dem Kol­le­gi­um bekom­men, doch beach­te ihre Groß­zü­gig­keit und sen­de ihnen ein­fach ein klei­nes Geschenk als Dan­ke­schön. Wenn du nicht möch­test, dass dei­ne Hoch­zeit sich im Büro rum­spricht, dann kann­st du sicher­li­ch auch dei­nen ein­ge­la­de­nen Kol­le­gen dar­um bit­ten, kein Wort dar­über zu ver­lie­ren.

P18?

Wenn du dir einen Emp­fang nur für Erwach­se­ne wünschst, müsst du Richt­li­ni­en set­zen, also soll­test du kei­ne Kin­der ein­la­den. Könnt ihr euch nicht ent­schei­den, ob ihr Kin­der dabei haben wollt oder nicht? Ist dei­ne Hoch­zeit am Mor­gen oder am Nach­mit­tag, so ist es gewöhn­li­ch auch die jün­ge­ren Gäs­te dabei zu haben. Zu Beginn sind sie auf­ge­weckt! Doch sobald der Abend ein­bricht beginnt im all­ge­mei­nem die Kinder-Freie Zone. Die Eltern wis­sen, es ist Zeit zu gehen und jagen ihren Schütz­lin­gen auf der Tanz­flä­che hin­ter­her.
Soll­ten Gäs­te nicht ohne ihre Klein­kin­der oder Babys zu eurer Hoch­zeit kom­men kön­nen, so erklärt ihnen, dass ihr es sehr bedau­ert, doch es wäre nicht fair den ande­ren Gäs­ten gegen­über, denen ihr bereits gesagt habt, dass Kin­der zuhau­se blei­ben soll­ten. Die ein­zi­ge Aus­nah­me könn­test du im Krei­se der Fami­lie ein­ge­hen.

Mach den Schnitt

Du bist unse­ren Schrit­ten gefolgt, doch du hast immer noch 300 Namen auf dei­ner Lis­te ste­hen und eine Loca­ti­on, in die nur 170 Men­schen pas­sen? Fühl­st du dich schlecht ein paar der Namen von der Lis­te zu strei­chen? Dann soll­test du mit dei­nem Part­ner ein paar Fak­ten auf­stel­len, nach denen ihr geht, um eini­ge der Namen von der Lis­te weg­strei­chen zu könnt.
Ihr bei­de müsst euch im kla­rem wer­den, wel­cher Bekann­te ist wirk­li­ch wich­tig um auf eurer Hoch­zeit dabei zu sein. Es ist wohl nicht nötig alle ehe­ma­li­gen Klas­sen­ka­me­ra­den ein­zu­la­den, wenn du sie seit der Schul- und Stu­den­ten­zei­ten nicht mehr gese­hen hast. Der Fokus soll­te auf den Men­schen lie­gen, die momen­tan eine Rol­le in dei­nem Leben spie­len.
Du mus­st auch kei­ne Paa­re ein­la­den, denen du nicht nah genug stehst, nur weil sie dich zu ihrer Hoch­zeit ein­ge­la­den haben.

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