Die perfekten Brautschuhe: Das müssen sie können

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Die eigene Hochzeit soll der wohl schönste Tag im Leben werden. Damit das klappt, investieren Paare bei der Vorbereitung viel Zeit und durchaus auch Geld. Für Bräute wichtig ist dabei die Wahl eines schönen Kleides, das zu ihnen passt und den persönlichen Stil unterstreicht. Was unter dem Kleid steckt, ist jedoch mindestens genauso wichtig. Gemeint sind nicht die Dessous, sondern die Brautschuhe. Sie sollten angehende Bräute mit Bedacht wählen. Aber was müssen Brautschuhe können?

 

Die perfekten Schuhe sollten so einige Vorzüge bieten. (Quelle: Tamara Menzi on Unsplash)

 

Guter Sitz und angenehme Passform

Ein passender Schuh ist an der Hochzeit das A und O. Drückt es an den Zehen, reibt der Fersenbereich oder klafft an der Ferse eine unangenehme Lücke, sind Fußschmerzen vorprogrammiert. Da viele Bräute an ihrem großen Tag viele Stunden auf den Beinen sind und ihre Schuhe entsprechend intensiv nutzen müssen, können schon kleine Unstimmigkeiten in Bezug auf die Passform große Schmerzen verursachen. Von Verspannungen der Füße über verklemmte Rückennerven bis hin zu großen Blasen reicht dann das Spektrum der möglichen Katastrophen.

 

Schmerzende Füße können den Spaß an der Hochzeit ruinieren. (Quelle: Vincenzo Malagoli on Unsplash)

 

Wer das verhindern will, sollte zu Schuhen greifen, die dem Fuß ideal angepasst sind. Hierzu gehört nicht nur, dass Sohle und Co. den Fuß angenehm sicher und weich umschließen, denn auch die Höhe des Absatzes kann darüber entscheiden, wie wohl sich eine Braut in ihren Schuhen fühlt. Rund um die Wahl der passenden Absatzgröße finden Frauen im Netz einen aufschlussreichen Ratgeber.

Eine wichtige Entscheidung, die Bräute in Bezug auf die Passform ihres Schuhs treffen müssen, ist die zwischen offenen und geschlossenen Modellen. Hier empfehlen Experten, geschlossene Brautschuhe zu tragen,

  • wenn es draußen kühler ist,
  • die Braut sonst selten hohe Absätze trägt,
  • oder auch zusätzlicher Halt gewünscht wird.

Bräute, die recht erfahren mit dem Tragen von High Heels sind und im Sommer heiraten, sollten zu offenen Modellen greifen. Sie belüften den Fuß deutlich besser und sorgen so für ein angenehmes Klima.

Belastbarkeit und solide Verarbeitung

Frauen, die schon einmal geheiratet oder auch eine Hochzeit besucht haben, wissen: An diesem Tag müssen die Füße zahlreichen Belastungen standhalten. Schon das Gehen und Stehen während der Trauung, den anschließenden Glückwünschen und dem Sektempfang verlangt den Schuhen viel ab, denn häufig wechseln hier auch die Bodenbeläge. Kies vor der Kirche, Kopfsteinpflaster beim Standesamt und Gras vor der Location können wenig belastbaren Brautschuhen den Garaus machen.

Hinzu kommt jedoch, dass mit Gehen und Stehen noch lange nicht alles getan ist, was an einer klassischen Hochzeit ansteht. Schließlich ist da auch noch das Tanzen am Abend. Nahezu jede Braut schwingt mindestens mit ihrem frischgebackenen Gatten das Tanzbein, oft jedoch gibt es auch noch Tänze mit Schwiegereltern und Freunden. Und fällt ein Tanz dann so wild aus, wie im folgenden Video, sind robuste Brautschuhe das A und O.

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Ein guter Schuh wird daher von erfahrenen Schuhmachern gefertigt. Sie tragen Sorge dafür, dass sowohl der Absatz als auch die Sohle und weitere Bestandteile fest miteinander verbunden sind. So kann jede Braut stundenlang tanzen und feiern, ohne sich über abgebrochene Absätze oder Risse im Obermaterial zu ärgern.

Den Stil des Brautkleids sinnvoll ergänzen

Natürlich spielt auch die Optik auf dem Weg zum perfekten Brautschuh eine wichtige Rolle. Die Schuhe verschwinden zwar häufig unter dem Kleid, tauchen beim Sitzen oder Tanzen aber dennoch oft genug auf, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Damit dieser Eindruck auch tatsächlich gut ausfällt, sollten die Schuhe passend zum Brautkleid gewählt werden.

Am wichtigsten ist hier die Farbe des Schuhs. Ein beliebter Fehler, den viele Bräute machen, zeigt sich bei genauerem Hinsehen. Wenn Kleid und Schuhe in verschiedenen Tönen gehalten sind, sorgt das für Irritation beim Betrachter. Somit gilt: Elfenbein zu Elfenbein, Creme zu Creme und Kaltweiß zu Kaltweiß.

Was zusätzliche Ornamente, Stickereien und Zierde betrifft, sollten die Stile ebenfalls zueinander passen. Bei einem sehr aufwändigen und reich verzierten Kleid tut es gut, wenn die Schuhe sich etwas dezenter im Hintergrund halten. Sonst nämlich wirkt der Look schnell überladen.

Zum Charakter der Braut passen

Der letzte Punkt ist besonders individuell, weswegen pauschale Tipps nicht in die richtige Richtung führen. Manche Bräute nämlich fühlen sich mit den klassischen Brautschuhen einfach nicht wohl. Oft liegt das daran, dass sie im Alltag kaum schicke Schuhe tragen und sich dann am Tag ihrer Hochzeit verstellen müssten.

 

Ausgefallenes Schuhwerk? Ein Extrembeispiel. (Quelle: Eric Ward on Unsplash)

Genau wie bei Mottohochzeiten gilt hier: Die persönlichen Vorlieben und Wünsche sollten stets berücksichtigt werden. Auch dann, wenn die Entscheidung für Schuhe fällt, die so gar nicht in das klassische Bild aus Brautzeitschriften und Co. passt. Natürlich ist es auch in diesem Fall möglich, sich dem Anlass entsprechend für Schuhe zu entscheiden, die dem Hochzeitsthema nicht gänzlich entgegenstehen. Mit hellen Sneakers, Schnürschuhen und elegant verzierten Flip Flops ist jedoch schon manche Braut mehr als nur positiv aufgefallen.