Glückwünsche auf Steinen

Glückwünsche auf Steinen

Eine wundervolle Alternative zum klassischen Gästebuch – Wunschsteine

Monatelang wird eine Hochzeit vom Brautpaar mit größter Sorgfalt bis ins kleinste Detail geplant. Die Vorfreude ist riesig und wenn der lang ersehnte Hochzeitstag dann endlich da ist, dann ist er meist auch viel zu rasch wieder vorüber. Viele Paare möchten deshalb auch möglichst langlebige Erinnerungen an diesen Tag sammeln und arbeiten aus diesem Grund besonders häufig mit Gästebüchern. Alle Gäste haben durch das Gästebuch die Möglichkeit, den Frischvermählten in aller Ruhe persönliche Gedanken und Glückwünsche mit auf den gemeinsamen Lebensweg zu geben. Gästebücher sind toll, keine Frage. Sie ermöglichen dem Paar jederzeit in Erinnerungen zu schwelgen und sich die Wünsche der Gäste noch einmal anzuschauen. Wer es aber gern etwas kreativer und noch persönlicher mag, für den sind die sogenannten Wunsch-Steine eine optimale Alternative zum Gästebuch.

Wunsch-Steine. Noch nie gehört? Das ist nicht schlimm. Es handelt sich dabei um eine noch relativ unbekannte, aber sehr beliebte, Idee – die auch perfekt in die Zeremonie eingebaut werden kann. Dazu aber gleich mehr.
Generell funktionieren die Wunschsteine wie ein Gästebuch. Man legt sie aus und die Gäste können sich mit bereitgelegten wasserfesten Stiften auf den Steinen verewigen und dem Brautpaar Glückwünsche oder generell Wünsche für die Zukunft mitgeben. Die Steine werden dann in einer schönen Vase gesammelt. So können sie nach der Feier dekorativ in den Wohnräumen des Paares platziert werden und das frischvermählte Paar ist stets von den guten Wünschen umgeben.

Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, die Wunsch-Steine in die Feier oder gar Zeremonie einzubinden. Die Idee an sich ist schon ganz wunderbar. Aber noch persönlicher und somit schöner ist es, die Wunsch-Steine direkt in die Zeremonie einzubinden. Jeder Gast wird vor Beginn der Trauung mit einem Stein ausgestattet. Mit der Bitte, diesen mit einem Wunsch für das Brautpaar zu beschriften. Während der Zeremonie wird dann der oder die Zeremonieleiter/in (sei es eine kirchliche oder freie Trauung – das ist völlig egal) die Gäste bitten, der Reihe nach ihren Wunsch zu verlesen und den Stein um das Brautpaar auf dem Boden zu platzieren. Es wird von Gästen also ein Kreis mit guten Wünschen um das Brautpaar gelegt. Eins ist sicher, hier wird kein Auge trocken bleiben. Wir empfehlen aber, die Gäste vorab bereits über diese Idee zu informieren. So kann sich jeder Gast bereits vorher Gedanken machen. Es sollte unbedingt verhindert werden, dass Gäste sich überrumpelt fühlen und es passiert nicht selten, dass Hochzeitsgästen unvorbereitet nicht einmal ein simpler Glückwunsch einfällt.

Möchte man die Glückwunsch-Steine nicht direkt in die Eheschließungszeremonie einbauen, kann man die Steine auch auf der anschließenden Hochzeitsfeier auslegen, zum Beispiel auf den Tischen. Dann kann während der Feier jeder Gast, wenn er denn mag, einen Stein beschriften. Manche Gäste fühlen sich mit einer gewissen Anonymität wohler und können ihre Wünsche dann freier formulieren.

In einem Hochzeitsforum hat eine Braut von einer besonders rührenden Idee berichtet, die wir euch keinesfalls vorenthalten wollen – so schön war sie. Die Braut hat die Wunschsteine in ihre Zeremonie eingebunden und aus den Steinen im Anschluss einen Terrassentisch anfertigen lassen. Die Steine wurden dafür mit den Wünschen nach oben in Zement gegossen und versiegelt. Das Paar saß zum Essen somit immer an einem Tisch liebevoll formulierter Wünsche. Eine rührende Idee, die mich ganz persönlich nicht mehr losgelassen hat.

Ob nun das klassische Gästebuch oder Wunsch-Steine zur Hochzeit, das liegt ganz beim Brautpaar und ist eine Frage des Geschmacks. Allerdings empfehlen wir: versäumt nicht, Glückwünsche und andere Momente der Hochzeitsfeier auf Dauer festzuhalten. Der schöne Tag ist schnell um und als Paar ist man froh, um jede Erinnerung, die man in den Händen halten kann.

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