Hochzeiten rund um die Welt: Italien

Hochzeiten rund um die Welt: Italien

Hochzeiten rund um die Welt: Italien

Mit „Hochzeiten rund um die Welt“ wollen wir euch Inspirationen für eure Traumhochzeit zu geben. Vielleicht findet ihr gar neue zauberhafte und individuelle Ideen, die ihr in eure Feier einbinden könnt. Hier der erste Teil:

Hochzeiten rund um die Welt: Italien

Im alten Italien fanden Hochzeiten traditionsgemäß am Sonntag statt. Paare sollten niemals an Freitagen oder Dienstagen heiraten oder in die Flitterwochen fliegen, da dies Unglück bedeutete. An Samstagen war es es Witwen vorbehalten ein weiteres Mal zu heiraten.

Zusätzlich zu dem weißen Kleid trug die Braut einen langen Schleier, der das Gesicht verbarg – ein Symbol der Jungfräulichkeit und um sie vor bösen Geistern zu schützen. Den Schleier zu zerreißen hingegen sollte Glück bringen. Der Bräutigam trug eben aus dem Grund ein Stück Eisen bei sich.

Die Brautpaare gingen zu Fuß zur Kirche. In einigen Regionen sah man es als schlechtes Zeichen an, wenn der Bräutigam sich auf dem Weg zur Kirche umdrehte. Falls er etwas vergessen haben sollte, begleiteten ihn Freunde, um im Notfall für ihn umzudrehen. Nach der Zeremonie zerschmetterte das Brautpaar eine Vase und versuchte so viele Scherben wie nur möglich zu erzeugen (die Anzahl der Scherben repräsentierte die Anzahl der Jahre, die das Brautpaar verheiratet sein sollte). Es wurde sogar häufig extra ein Baustamm aufgestellt, damit das Brautpaar ihn zusammen zersägen konnte (um die Zusammenarbeit des Brautpaares zu beobachten).

Selbst vor hundert Jahren schon war das Essen ein essentieller Teil italienischer Hochzeiten. Viele verschiedene Gänge von Antipasti, Pasta, Fisch und Fleisch wurden von Wein und Likören begleitet. Confetti – in Zucker gewendete Mandeln, die die bitteren und süßen Teile des Lebens repräsentierten – wurden als Snack gereicht.
Braut und Bräutigam führten ihr Gäste mit einem flotten Tanz – dem Tarantella – an. Die Legende besagt, dass dieser Tanz die Opfer vor Bissen der Tarantel schützen sollte.

Um dem Brautpaar mit den Ausgaben für die Hochzeit behilflich zu sein, steckten die Gäste Münzen in den Satinbeutel der Braut – in die La Borsa.

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