Tipps Brautkleidkauf

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Das Brautkleid ist wohl das wichtigste Kleid in Ihrem Leben. Darum sollten Sie sichergehen, dass es perfekt ist. Da es jedoch so viele Optionen gibt, wird die Entscheidung immer schwerer und bringt ein immer weiter von dem Weg was man eigentlich wollte. Um euch beim Kauf eures Brautkleides zu unterstützen haben wir hier einige Tipps zusammengestellt die euch bei der Planung des Braukleides helfen sollen

Nicht zu früh losgehen

12 Monate vor der Hochzeit können Sie beginnen nach einem Kleid zu suchen. Bevor Sie ins Geschäft gehen, können Sie Fotos von Brautkleidern sammeln, die Ihnen gefallen. So bekommen Sie einen Eindruck von Ihrem Lieblingsstil. Manche Braut weiß schon seit ihrer Kindheit, wie das perfekte Kleid für den großen Tag aussehen soll. Andere haben noch nicht die geringste Vorstellung von ihrem Traumkleid. Darum führt der erste Schritt zum Brautkleidkauf für gewöhnlich ins Internet, auf Messen oder zum Zeitungskiosk. In Katalogen, Zeitschriften und auf den unzähligen Hochzeitsblogs und Websites zum Thema findet sich genügend Inspiration zum Thema Brautmode. Mit der aktiven Suche in Brautmodenfachgeschäften sollte spätestens 6 Monate vor der Hochzeit begonnen werden. Bedenken Sie, dass nicht nur das perfekte Hochzeitskleid gefunden werden muss. Lieferzeiten und Änderungen können den endgültigen Brautkleid kauf um Wochen verzögern.

Auch die restliche Planung der Hochzeit hat Auswirkungen auf das Brautkleid. Kauf das Kleid erst wenn die Hochzeitsdetails bekannt sind. Wo und wann soll die Hochzeit stattfinden, soll es eventuell ein Motto geben und welche Farbe hat der Anzug des Bräutigam?

Wann sollte man los gehen

Bei der Suche nach einem Brautkleid sollte man sich Zeit nehmen. Aus diesem Grund solltet Ihr euch genau überlegen wann Ihr losgehen möchtet. An einem Samstagnachmittag ist es in den Geschäften natürlich sehr voll. Wenn ihr Zeit haben wollt euch die Kleider anzugucken ist es am besten wenn ihr mit dem Geschäft einen Termin abmacht und euch unter der Woche einen Tag frei macht.

Wähle das passende Brautmodengeschäft

In welcher Art von Geschäft Sie Ihren Traum in Weiß finden, dafür gibt es keine allgemeingültige Regel. Große Brauthäuser haben den Vorteil, dass sie teilweise bis zu 1500 verschiedene Modelle auf Lager haben, die Lieferzeiten sind oftmals kürzer und einige Geschäfte bieten sogar jeder Braut einen eigenen kleinen Vorführraum an. Ein kleineres Atelier hingegen wirkt oft ein wenig persönlicher und bezaubert vielleicht gerade durch die kleineren Räume, die nicht ganz so großzügigen Umkleiden und das individuelle Ambiente. Wenn Ihr eine „plus-size Braut“ seid solltet Ihr euch im Vorfeld informieren, ob der Brautladen den ihr besuchen wollt Kleider in eurer Größe hat. Dies ist nicht immer der Fall.

Wer kommt mit zum Brautkleidkauf

Die Suche nach dem Perfekten Brautkleid sollte die Braut nicht alleine beginnen. Eine übergroße Gruppe ist jedoch auch nicht von Vorteil. Am besten ist es mit der Mutter, der Schwester und der besten Freundin los zu ziehen. Sie haben die Interessen der Braut im Blick und nicht Ihre eignen.

Aufgabe der Begleitpersonen ist es nicht nur bei einem großartigen Kleid ohh und ahh zu rufen, sondern auch ehrlich zu sagen: Ich liebe dieses Kleid aber es passt nicht zu dir.

Den größten Fehler, den eine Braut machen kann ist ein Kleid zu kaufen, das Ihr nicht zu 110% gefällt.

Bei einem Style bleiben

90% der Bräute verlassen den Laden mit etwas komplett anderem als Sie vorher im Kopf hatten. Bilder mitzubringen ist ein guter Anfang das perfekte Kleid zu finden. Wenn euch jedoch etwas anderes gezeigt wird gibt ihm eine Chance. Es ist nicht leicht zu sagen wie ein Kleid an einem aussieht wenn man es nur auf der Stange sieht.

Die falsche Größe des Brautkleides

Achtet beim Kauf eures Kleides auf die passende Größe. Viele Bräute geben beim Kauf des Kleides an, dass Sie auf jeden Fall noch abnehmen werden. Das Kleid, das ihr euch kauft sollte trotzdem zu eurer jetzigen Figur passen. Notfalls kann jedes Kleid kleiner genäht werden. Es wäre doch sehr schade wenn das Traumkleid am Ende zu eng ist und Ihr euch nicht wohl fühlt.

Zu teure Brautkleider anprobieren

Wenn man ein Kleid sieht, das man sich nicht leisten kann sollte man dieses nicht „aus Spaß mal anprobieren.“ Es macht einen nur unglücklich sich in ein Kleid zu verlieben, dass man sich am Ende doch nicht leisten kann.

Beim Besuch eines Brautgeschäfts sollte man daher sein Budget genau im Kopf haben.

Einplanen von zusätzlichen Kosten

Wenn Ihr ein maximales Budget beim Kleid kauf habt, müsst Ihr auch die Nebenkosten einplanen. Nehmen wir an Ihr habt ein Budget von 2000€. Dann könnt Ihr kein Kleid kaufen das 2000€ Kostet. Kleider müssen häufig noch umgenäht werden. Diese Kosten sind nicht unbedingt günstig und müssen einkalkuliert werden.

Discount oder Second Hand Brautkleider

Discount oder Second Hand Kleider sind eine Möglichkeit die Kosten des Brautkleides zu senken. Man sollte jedoch vorsichtig sein. Discountkleider sind nicht unbedingt Kleider aus der letzten Saison. Häufig wurden Diese Kleider schon hunderte Male anprobiert. Genau wie bei Second Hand Kleidern können daher Flecken oder Löcher im Kleid sein. Solltet Ihr euer Traumkleid hier gefunden haben untersucht es ganz genau nach Flecken und ob man diese notfalls entfernen kann. Von einem Kleid mit Löchern lassen Sie lieber ganz die Finger.

Zu viele Brautkleider

Um den Überblick nicht zu verlieren solltet Ihr bei der Brautkleidsuche nicht mehr als 10 Kleider anprobiere. Die meisten Bräute probieren vier bis sieben Kleider an. Andernfalls verliert man schnell den Überblick. Die gute Vorbereitung ist daher das A und O. Sammelt Ideen im Internet, Zeitschriften oder Messen. Vereinbart dann einen Termin im Brautgeschäft eurer Wahl und bringt die Bilder eurer Favoriten mit. Eventuell könnt Ihr eure Vorstellungen schon bei der Terminabsprache mitteilen. Dann kann sich der Verkäufer darauf einstellen und mögliche Exemplare vorbereiten. Der Rat eines Profis ist beim Brautkleiderkauf unersätzlich. Welcher Schnitt am besten die Vorzüge betont und Schwachstellen kaschiert und welche Art Brautkleid den persönlichen Stil perfekt ergänzt, erkennt das geschulte Auge des Beraters sofort.

Die Anproben

Tragt bei der ersten Anprobe schlichte Unterwäsche, eine Hautfarben Strumpfhose und legt nicht zu viel Parfüm und Make-up auf um die Kleider nicht zu beschmutzen. Dies ist vor allem für nachfolgende Kunden angenehmer.

Machen Sie etwa drei Monate vor der Hochzeit einen Termin für eine zweite Anprobe Ihres Traumkleides. Nehmen Sie dazu auch Ihre Brautschuhe mit, damit die Schneiderin Ihre Robe auf die richtige Länge bringen kann.

Circa zwei Wochen vor dem großen Tag sollten Sie Ihr Brautkleid noch einmal mit allen Accessoires anprobieren. Im Fall der Fälle ist notfalls noch Zeit für kleine Änderungen.

„Gepflogenheiten“

Haben Sie sich dafür entschieden in einem Fachgeschäft die Suche zu beginnen, sollten Sie sich auf einige Besonderheiten beim Anprobieren vorbereiten: Brautkleider sind keine billige Angelegenheit und dementsprechend werden sie sorgsam behandelt. Bei Preisen zwischen 800 und 4000 Euro ist Selbstbedienung tabu. Die Kleider werden von den Mitarbeitern sorgsam aus den Plastikhüllen geschält und meistens nur mit Handschuhen angefasst.

Sich die Hände zu waschen, die Schuhe auszuziehen, sich das Kleid von der jeweiligen Mitarbeiterin anpassen zu lassen und auch einen Schutz gegen Schweißflecken zu tragen, ist fast überall obligatorisch. Ist es dann soweit und hat man sein Traumkleid endlich gefunden, sollte man auch daran denken, dass die wenigsten Kleider auf Anhieb perfekt passen. Meist muss hier und da gekürzt, gerafft und enger gemacht werden und natürlich sind solche Änderungen auch nicht immer inklusive.

Erkundigen Sie sich am besten vorher, was für Kosten außer dem Kleid sonst noch so auf Sie zukommen. Denn natürlich sollen Schleier, Schuhe, Korsagen und Schmuck den Auftritt der Braut perfekt machen, aber sie wollen auch bezahlt werden. Setzen Sie Ihr Limit also zum Beispiel bei 1000 Euro, sollten Sie daran denken, dass Schuhe, Handschuhe und diverse andere Accessoires mit ca. 300 Euro zu Buche schlagen können.