Standesamtliche Trauung

Den richtigen Termin und das passende Standesamt finden

Nur die Trauung auf dem Standesamt ist rechtlich. Sie kann frühestens sechs Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin angemeldet werden. Um einen Wunschtermin abzusprechen können Sie sich in der Regel aber auch schon per Mail oder telefonisch mit dem Standesamt in Verbindung

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setzen. Dort verrät Ihnen der Standesbeamte oder die Standesbeamtin, ob zu diesem Zeitpunkt eine Trauung möglich ist. Ist ein Datum gefunden, sprechen Sie gemeinsam mit dem Standesamt einen Termin für die Anmeldung der Eheschließung ab. Zu diesem Gespräch sollten beide Partner erscheinen. In Ausnahmefällen kann auch ein Partner allein die Trauung anmelden, dann benötigt er vom Partner eine entsprechende Vollmacht. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde. Für die Anmeldung zur Eheschließung benötigen Sie Beide Ihren Reisepass oder den Personalausweis (der bei Anmeldung und am Tag der Trauung gültig sein muss), wenn das Standesamt der Trauung nicht Ihr Geburtsstandesamt ist eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister und bei Personen, die nicht am Ort des Standesamtes gemeldet sind eine Aufenthaltsbescheinigung.
Haben Sie ein besonders schönes Standesamt gefunden, möchten Sie in ihrem Geburtsort, oder an einem ganz bestimmten Ort getraut werden, ist auch das möglich. Die Anmeldung der Eheschließung erfolgt aber immer beim zuständigen Standesamt Ihres aktuellen Wohnsitzes. Dort werden alle Formalitäten erledigt, dann werden alle für die Trauung relevanten Unterlagen vom Standesamt der Anmeldung an das Standesamt der Trauung gesendet. Dabei können eventuell zusätzliche Gebühren entstehen.

Voraussetzungen für die standesamtliche Hochzeit

Weil das Leben aber verschieden ist und nicht alle Paare die Idealvoraussetzungen eines Amtes erfüllen, ergeben sich je nach Lebensituation verschiedene Konstellationen bei einer Trauung. Sind bereits gemeinsame Kinder vorhanden, ist der Partner bereits verheiratet gewesen und geschieden, oder hat ein Partner eine ausländische Staatsangehörigkeit? Dann benötigen Sie zusätzlich noch weitere Dokumente zur Anmeldung. Details und weitere Fälle sprechen Sie persönlich mit Ihrem Standesamt ab.

In der Vergangenheit war es nötig bei dem ersten Termin am Standesamt auch die Trauzeugen zu benennen. Seit ein paar Jahren ist das nicht mehr nötig. Aus der Pflicht wurde 1998 eine freiwillige Angelegenheit. Sie können aber trotzdem maximal zwei Trauzeugen benennen, die Ihnen bei der Eheschließung zur Seite stehen. Die auserwählten Personen müssen volljährig sein. Sollten sie nicht ausreichend die deutsche Sprache verstehen, muss ein Dolmetscher hinzugezogen werden. Das Standesamt benötigt von den Trauzeugen zur Anmeldung der Eheschließung eine Kopie des Ausweises oder vom Reisepass.

Wenn Sie Ihre Eheschließung bereits angemeldet und keine Trauzeugen benannt haben, können Sie dies schriftlich nachholen.

Die Anmeldung zur Eheschließung kostet auf den Standesämtern rund 50 Euro. Besitzt einer der beiden Eheleute nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, erhöht sich die Gebühr. Zu diesen Gebühren kommen noch die Kosten für Urkunden und eventuell ein Familienstammbuch hinzu, so dass der individuelle Betrag verschieden ist.

Außerdem kommen Kosten für die Raumnutzung bei der Eheschließung selbst hinzu. Sie richten sich nach dem Ort und der Uhrzeit der Eheschließung. Für eine Trauung innerhalb der Standesamt-Öffnungszeiten entstehen meist keine weiteren Kosten, für Eheschließungen außerhalb der Öffnungszeiten fallen Extragebühren an.

Als kleine Richtlinie sollten Sie rund 200 Euro einplanen, im Einzelfall kann es auch etwas teurer werden.